Wohlverdienter Ruhestand: Der ehemalige Special-Forces-Offizier James Belmont (Brad Pitt) kann jetzt mit seinem Militärhund Odin (Uber) entspannen. Sie sind t einem Kleinflugzeug unterwegs, übernachten an einem See.
Als sie wieder starten, geraten sie in ein Unwetter. Das Flugzeug stürzt ab, sie finden sich in einer abgelegenen Gegend von Alaska wieder.
Sie sind ganz allein, aber irgendwie müssen sie zu einem Ort gelangen, wo auch wieder Menschen sind, aber das sind viele Meilen.
Durch die Wildnis, bei Kälte, ohne Nahrung und Schutz vor wilden Tieren müssen sie sich irgendwie durchschlagen.
„Eiserne Wildnis – Heart of the Beast“ ist gewissermaßen ein Kammerspiel ohne Kammer. Aber eine endlose Gegend kann auch eine Kammer sein, wenn sie nicht Freiheit bedeutet, sondern Lebensgefahr.
Mann und Hund müssen weiterkommen, sie sind aufeinander angewiesen, helfen sich, stützen sich.
Der Film ist ein großes Auf und Ab mit heftigen Spannungsmomenten und durchaus schockierenden Augenblicken, bei denen man auch schon mal wegschaut.
Brad Pitt und der Hund Uber sind ein Dreamteam, auch wenn nicht alles glaubwürdig ist, Abstände und Entfernungen durch Schnitte plötzlich sehr viel kleiner werden, wie überhaupt an einigen Stellen große Entfernungen erstaunlich gut überwunden werden.
Und auch wenn der Film immer wieder Spannungsmomente hat, ist er auf Dauer leider doch ein bisschen eintönig. Man muss sich daran gewöhnen, dass der Film fast nichts anderes zeigt als diesen Mann mit seinem Hund.
Spannung und Geduldsprobe zugleich.
Eiserne Wildnis – Heart of the Beast
USA 2026, Regie: David Ayer
Paramount, 101 Minuten, ab 12
6/10
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