Droht der Oranienburger Lichternacht das Aus?

Nachdem die Oranienburger Stadtverordneten mehrheitlich das Aus für das Einzelhandelskonzept in der Stadt beschlossen haben, könnten nun die Veranstaltungen „Koofen & Schwoofen“ und die Lichternacht auf der Kippe stehen.

„Sollten hier die entsprechenden Fördermittel wegfallen, war es das mit den Events“, sagte Sebastian Lagatz, der Vorsitzende der Citygemeinschaft, der Märkischen Allgemeinen. Hintergrund: Fördermittel, wie zum Beispiel aus der BIG‑Städteförderung, berufen sich auf vorliegende Konzepte, und die Shoppingnächte seien zu großen Teilen daraus finanziert, heißt es.

Allerdings könnte das Thema noch mal von den Stadtverordneten diskutiert werden. Bürgermeisterin Jennifer Collin-Feeder (SPD) hat den Beschluss beanstandet – nicht aus Meinungsgründen, sondern aus formalen Gründen. Begründet wird der Schritt damit, dass es in der Sitzung nur um eine Änderung des Konzepts gehen sollte. Die Abschaffung sei so weitreichend, dass das als Thema gesondert hätte eingereicht werden müssen.


Beitrag veröffentlicht

in

von

Schlagwörter:

Kommentare

Ein Kommentar zu „Droht der Oranienburger Lichternacht das Aus?“

  1. Daggi

    Es hieß doch, es sollte ein neues Konzept erarbeitet (=für teuer Geld beauftragt) werden und dem hat die SVV nicht zugestimmt. Plötzlich soll es nur um eine Änderung gegangen sein, damit Frau BM die ihr nicht genehme Entscheidung aus formalen Gründen anfechten kann? Sehr demokratisch klingt das ja nicht gerade und es wird auch nichts bringen, denn die SVV kann das Thema doch einfach erneut auf die Tagesordnung setzen und abstimmen, wenn es unbedingt sein muss. Verstehe die Frau überhaupt nicht.
    Und warum fragt man nicht einfach mal an, ob es die Fördermittel weiterhin gäbe, anstatt wochenlang Vermutungen zu verbreiten und den Händlern Angst zu machen?
    Ob das Geld für diese Shopping-Nächte überhaupt gut angelegt ist scheint ja auch zweifelhaft, denn wenn die den Umsatz stark steigern würden, könnten die Händler das doch selbst finanzieren, anstatt sich subventionieren zu lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert