Oranienburger Einzelhandelskonzept abgesägt

Die Oranienburger Stadtverordnetenversammlung hat mehrheitlich dafür gestimmt, das Einzelhandelskonzept der Stadt abzuschaffen. Treiber dafür waren die Fraktionen der AfD, CDU und Linke. Das berichtet die Märkische Allgemeine.

Das bisher bestehende Konzept war von 2016. Es steuerte die räumliche und qualitative Entwicklung des Einzelhandels in Oranienburg. Es ging dabei um den Schutz der Innenstadt. Sebastian Lagatz, den Sprecher der Citygemeinschaft, sprach in der MAZ von einem schwarzen Tag für den Oranienburger Einzelhandel.


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Oranienburger Einzelhandelskonzept abgesägt“

  1. Daggi

    Das Konzept (habe es gerade mal überflogen) ist ein ellenlanges Papier, das hauptsächlich die Situation 2015 analysiert und dann Empfehlungen macht (zB mehr große Einzelhändler in der Innenstadt anzusiedeln) die ziemlich auf der Hand liegen, nur in den letzten 10 Jahren überhaupt nicht umgesetzt wurden. Auf der Freifläche am Schloss oder auf der Brachfläche in der Rungestr zB wäre ja Platz für so einen großen Mieter, nur sind dort hauptsächlich Wohnungsbau und maximal kleine Geschäfte geplant. Wozu also ein Konzept haben, wenn es eh ignoriert wird?

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