Das kommt plötzlich und ist ihr eher nicht so gelegen: Bert (Christoph Maria Herbst) steht vor der Tür, und er will vorübergehend bei ihr wohnen. Les (Mala Emde) hat nicht damit gerechnet, dass ihr Vater bei ihr einziehen will.
Sie schlägt sich so durchs Leben. Sie arbeitet als Fahrradkurierin, nachts geht sie feiern. Aber das alles könnte sich bald ändern, denn sie ist schwanger. Ungeplant.
Fragen über Fragen: Will sie ihr Kind behalten? Wird der Kindsvater Tyler (Aaron Hillmer) eine Rolle spielen? Und wieso genau ist eigentlich Bert da? Welches Geheimnis hat er?
In „Sommer auf Asphalt“ versuchen Vater und Tochter zueinander zu finden. Was Bert durchaus genießt, denn er steigt gleich mal für seine Tochter aufs Rad, um ihren Job zu übernehmen.
Der Film von Simon Ostermann ist ein vorsichtiges Loblied auf den Zusammenhalt der Familie, selbst wenn da gar nicht mehr so viel übrig ist.
Mala Emde spielt zum ersten Mal in einer Komödie mit, mit Christoph Maria Herbst hat sie einen starken Partner, dem sie aber ebenbürtig ist.
-> Trailer auf Youtube
-> Der Film bei arte (bis 16. Juli 2029)
Sommer auf Asphalt
D 2025, Regie: Simon Ostermann
Filmwelt, 92 Minuten, ab 12
6/10
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