Finding Emily

Es war eine wilde Tanzparty. Owen (Spike Fearn) und eine schöne Unbekannte feiern, und als sie aufbrechen muss, fragt er sie nach ihrer Nummer.
Als er ihr schreibt, kommt der Schock: Offenbar fehlt eine Ziffer, seine Nachricht kommen nicht an.
Aber er will nicht aufgeben. Wo ist Emily? Sie hieß das Mädchen – allerdings gibt es an der riesigen Uni 318 davon.
Eine davon ist Psychologiestudentin (Angourie Rice), die beschließt, Owen bei der Suche zu helfen. Was gleich noch ein gutes Fallbeispiel für ihre Hausarbeit ist. Die Suche nach Emily sorgt unterdessen aus verschiedenen Gründen für Aufruhr.

„Finding Emily“ ist eine Mischung aus Komödie, Romanze und Drama. Der britische Film von Alicia McDonald erzählt von der uniweiten Suche nach einer jungen Frau. Die Methoden, die Owen und die andere Emily dabei nutzen, sind nicht immer sehr seriös. So erzählt der Film nebenbei etwas über Social-Media-Dynamiken, über Skandale, die sich verselbstständigen und die Folgen des plötzlichen Ruhms.
Der Film ist weder innovativ noch einfallsreich, er ist auch schauspielerisch keine Offenbarung – aber über weite Strecken kurzweilige Unterhaltung.

-> Trailer auf Youtube

Finding Emily
GB 2026, Regie: Alicia MacDonald
Universal, 110 Minuten, ab 6
7/10


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