(8) -> 28.8.2026
Durchfahrt verboten, die Schilder standen schon an der Straße in Prora und dann noch mal in Neu-Mukran. Sassnitz wurde abgeschottet. Schuld sind internationale Segler.
Zum zweiten Mal fand in Sassnitz der SailGP statt, eine große Segelmeisterschaft. Man kann sich das so ähnlich wie die Formel 1 vorstellen, die im Laufe des Tages auf der ganzen Welt zu Gast ist. So ist das beim SailGP auch. Weil da zehntausende Menschen erwartet wurden, ist Sassnitz an den beiden Veranstaltungstagen gesperrt worden. Rein kam nur, wer er da wohnt. Alle anderen mussten ihr Auto beispielsweise in Neu-Mukran abstellen und dann einen Shuttlebus nutzen – kostete zwischen 25 und 33 Euro pro Auto. Nicht billig. Aber der Eintritt selbst kostete ja auch für die Tribüne schon mehr als 80 Euro.
Am Tag davor konnte man die Vorbereitungen schon beobachten. Die Tribünen standen schon eine Weile, so dass viele Gaststätten ihren Seeblick längere Zeit verlieren. Es heißt, die Gastronomen nähmen das hin, weil es ja eine gute Sache sei, auch wenn sie Umsatzeinbußen haben, weil man nicht mehr so schön draußen sitzen könne.
Rund um das Veranstaltungsgelände waren überall lange Kabel gelegt, aber immerhin waren am Freitagnachmittag schon ein paar Segler zu sehen. Einschränkungen gab es aber nicht nur für Gäste der Restaurants an der Hafenmeile. Die Mole war nicht begehbar, weil sie Teil des Events war.
Spannend zu beobachten war das alles trotzdem – viele Menschen waren von außen sichtbar auf dem Gelände unterwegs, und außerhalb davon waren Passanten zu sehen, die das interessiert beobachteten, inklusive mir.
Nach dem großen Sturmschaden ist auch die Seebrücke in Sassnitz wieder begehbar. Jede einzelne Holzbohle scheint gesponsert zu sein, denn auf jeder sind Namen eingraviert. Was eine tolle Sache ist, weil es zeigt, dass das Teil vielen Menschen wichtig ist.
Das Event selbst habe ich dann im Fernsehen betrachtet – da sieht man mehr, und es ist billiger.
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