Kip Grady traut seinen Augen nicht. Er arbeitet in einem New Yorker Smoothie-Laden, und es gibt dort besonders gute Smoothies.
Eines Tages steht en Typ vor ihm, den er kennt: Es ist Scott Hunter, der Kapitän der Eishockey-Mannschaft New York Admirals. Er bekommt einen speziellen Blaubär-Smoothie.
Am nächsten Tag kommt er wieder, denn Hunter bildet sich ein, dass er wegen des Smoothies seine Krise als Spieler ablegen konnte.
Aber vielleicht lag es auch an Kip.
Als Kip ihn tatsächlich anspricht, merken sie beide, dass da mehr ist.
Schnell ist klar: Sie gehören zusammen. Kip, der Smoothie-Verkäufer und der reiche Eishockey-Spieler. Weil aber Scott nicht geoutet ist, muss das alles ein Geheimnis bleiben, und das belastet beide. Vor allem Kip, weil er sich plötzlich verstellen muss…
„Game Changer“ ist der erste Roman der gleichnamigen Roman-Reihe von Rachel Reid, die vor allem durch den zweiten Roman „Heated Rivalry“ bekannt geworden ist. Tatsächlich geistert in „Game Changer“ auch immer wieder Ilya Rozanov herum, der im zweiten Teil eine der Hauptrollen spielt.
Allerdings kann „Game Changer“ bei weitem nicht mit dem Nachfolger mithalten. Denn die Story ist wirklich sehr einfach und leider etwas flach. Denn der einzige, wenn auch heftige Konflikt, ist der der Nicht-Öffentlichkeit. Es fehlt da an Vielschichtigkeit und eben an einer etwas ausgefeilteren Story wie das bei „Heated Rivalry“ der Fall ist. Nichtsdestotrotz nimmt die Emotionalität zum Ende hin zu, und dann ist das alles auch ganz nett. Aber mehr eben auch nicht.
Rachel Reid: Game Changer
Adrian-Verlag, 449 Seiten
5/10
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