Spider-Man: Brand new Day

(3) -> 21.12.2021

Dieser Deal wirkt nach. Um das Multiversum zu retten, ließ sich Peter Parker (Tom Holland) darauf ein, dass nach einem Zauberspruch ihn niemand mehr kennt. Auch nicht seine große Liebe MJ (Zendaya). Er ist auf sich allein gestellt.
Zwar ist er weiterhin als Spider-Man unterwegs, stellt Diebe und andere Verbrecher und ist bei den Leuten beliebt – aber der Mensch dahinter ist quasi verschwunden. Er fühlt sich als Loser – und vor allem allein.
Als ein Panzerwagen durch New York rast, scheint es, als ob eine neue Bedrohung auf den Plan tritt. Eine mysteriöse Gestalt schafft es, sich in andere Menschen zu beamen und ihr Wesen zu übernehmen. Für Spider-Man und die Welt eine große Gefahr, und allein wird er es nicht schaffen, das Problem aus der Welt zu schaffen…

Tom Holland hat es doch noch mal getan. Ein viertes Mal schlüpft er ins Spinnenkostüm – und es lohnt sich. Waren die vorherigen Filme schon großartig, legt „Spider-Man: Brand new Day“ noch mal eine Schippe drauf.
Diese knapp zweieinhalb Stunden sind eine regelrechte Achterbahnfahrt. Einerseits arbeitet Spider-Man bei der Verbrecherbekämpfung mit der Polizei zusammen, er feiert Erfolge, ist beliebt. Aber Peter ist einsam und traurig, gerade wenn er auf seine Freunde trifft, die er leibt, die ihn aber nicht kennen.
Der Film vereint viele Gefühle: Traurigkeit, Melancholie, Spannung, Humor. Zwischen Slapstick und Thriller.
Er ist eine Ode an die Freundschaft und Liebe, daran, an das Gute zu glauben, dafür zu kämpfen.
Technisch ist das alles auch stark umgesetzt. Wenn wir mit Spider-Man über die Häuserschluchten schwingen, ist das sehr imposant. Und ein paar „Gastauftritte“ gibt’s auch.

-> Trailer auf Youtube

Spider-Man: Brand new Day
USA 2026, Regie: Destin Daniel Cretton
Sony, 145 Minuten, ab 12
10/10


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