Bear (Michael Johnston) liebt Nikki (Inde Navarette). Allerdings liebt sie ihn nicht. Sie mag ihn, freundschaftlich. Bear macht das zu schaffen, und er wünscht, dass da mehr wäre.
In einem Laden entdeckt er den „One Wish Willow“. Man muss das Ding auspacken, zerbrechen und sich etwas wünschen. Bear ist skeptisch, aber er macht es. Er wünscht sich, dass Nikki ihn mehr liebt als alles andere.
Und das tut sie dann auch.
Nikki ist fortan total auf Bear fixiert, und alles nimmt immer mehr gruselige und beängstigende Züge an. Nikki wird wie verzaubert, und Bear wird sich langsam bewusst, welchen unheilvollen Schattenseiten sein Wunsch hat.
Curry Barker führte in „Obsession – Du sollst mich lieben“ Regie, und er schrieb auch das Drehbuch. Die Story ist sehr simpel. Mann ist verliebt, und er wünscht sich, dass die Liebe widergespiegelt wird. Aber natürlich muss man bei der Formulierung eines Wunsches sehr präzise sein, denn Wünsche werden immer wortwörtlich erfüllt.
Nikkis Liebe wandelt sich zum Grauen. Und so wird dieser Film vom harmlosen Geplänkel zu einem Thriller mit Horrorelementen.
Wenn auch nicht immer logisch. So wirkt es, als habe Bear anfangs gleich wieder vergessen, dass er sich was gewünscht hat. Als er eintrifft, scheint er überrascht zu sein.
Einerseits ist der Thriller durchaus spannend, weil sich schockierende Momente ergeben. Weil sich die Story aber andererseits hauptsächlich auf die zwei Personen beschränkt und alle anderen nur für Randaspekte oder Mittel zum Zweck sind, trägt das alles den Film nicht immer so richtig. Er ist auch einen Tick zu lang, und der Schluss wirkt fast lapidar.
Obsession – Du sollst mich lieben
USA 2025, Regie: Curry Barker
Universal, 109 Minuten, ab 16
6/10
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