Zwischenfall beim Oranienburger Fußball: Pyros, Beleidigungen, Blockaden

Der Oranienburger Fußballclub OFC beklagt sich über einen Zwischenfall, der sich bereits am 9. Mai während eines Spiels im Stadion an der André-Pican-Straße ereignet hatte. Erst am Sonntag äußerte sich der Verein dazu auf der Facebookseite.

Während des Spiels sei ein Bus der OVG in der Feuerwehrzufahrt gestoppt, es seien 15 vermummte Personen ausgestiegen. Sie befestigten einen Banner mit der Aufschrift „Scheiss OFC“ am Zaun, zündeten mehrere Bengalos, pyrotechnische Gegenstände und Rauchkörper und warfen sie teilweise aufs Gelände. Das Feuerwehrzufahrt-Schild sei entfernt und auf das Gelände geworfen worden. Einem Sicherheitsmann rief einer der Vermummten zu: „Dein Gesicht habe ich mir eingeprägt. Wenn ich dich draußen sehe, bekommst du eine Kugel in den Kopf.“ Vor eintreffen der Polizei war der Bus wieder weg.

Es handelte sich offenbar um Anhänger des FSV Germendorf. Der Verein reagierte am Montag mit einem Statement auf Facebook.
Dort wird um Entschuldigung gebeten. Die Ereignisse entsprächen weder den Werten noch dem sportlichen Verständnis des Vereins. Die Vorfälle seien aus einer negativen Gruppendynamik heraus entstanden und hätten zu Situationen geführt, die der Verein ausdrücklich missbillige. Die Geschehnisse sollen umfassend ausgewertet und mit den betreffenden Personen entsprechende Gespräche geführt werden, so der Vorstand.


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