Einen Tag nach dem Finale von DSDS: Der 19 Jahre alte Oranienburger spricht über die Show und die Pläne danach – Jurorin Isi Glück sieht ihn beim Ballermann auf Mallorca
MAZ Oberhavel, 11.5.2026
Keine Enttäuschung, aber dafür große Dankbarkeit. Nach dem Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ am Sonnabend bei RTL ist Tyrell Hagedorn aus Oranienburg „sehr happy“. Am Sonntagmittag ist er bereits mit seiner Familie auf dem Weg zurück von Köln nach Hause. „Noch vier Stunden“, sagt er, als die MAZ ihn unterwegs per Telefon erreicht. Am Abend zuvor hat er etwas geschafft, womit er nie gerechnet hat. Er schaffte es bis ins DSDS-Finale und wurde dort Dritter. „Ich bin dankbar für alle, die mich supportet haben“, sagt er.
Auf seinen Finalsong „Die Eine“ habe er viele positive Reaktionen bekommen. „Das hat auch wie Arsch auf Eimer gepasst“, sagt er und lacht. Bei der ersten Performance, als er einen von der Jury ausgewählten Ed-Sheeran-Song gesungen hat, habe er sich hingegen nicht ganz so sicher gefühlt.
Nach Ende der Live-Show ist er erst mal rausgegangen. „Mir war es wichtig, dass ich danach noch mal Zeit mit meinen Freunden und der Familie zusammen verbringen kann“, erzählt er. Das ist auch der Grund, warum er im anschließenden Social-Media-Livestream von RTL nicht zu sehen war. „Mir war das wichtiger als der Livestream.“
Aber an der After-Show-Party später hat er noch teilgenommen. Die Jury hat er dort allerdings nicht noch mal angetroffen.
Und wie geht es jetzt mit Tyrell weiter? Erst mal geht es auf der Autobahn zurück nach Oranienburg. „Heute freue ich mich auf mein Bett zu Hause“, erzählt er. In den nächsten Tagen werde er sicherlich Freunde treffen „und ganz doll danke sagen“. Außerdem stehen noch zwei Abiturprüfungen an – in Deutsch und Biologie. Ein kurzer Urlaub mit seinen besten Freunden steht ebenfalls auf dem Programm. Und die Musik? „Ich bin gespannt, was da ab morgen reinkommt“, sagt Tyrell. „Letztendlich geht es mir darum, auf der Bühne zu stehen.“
Bei RTL sagte Jurymitglied und Partysängerin Isi Glück nach der Show: „Tyrell sehe ich ganz klar am Ballermann, der würde da irgendwie hinpassen. Ich wünsche mir, dass er seinen Weg findet.“
„Mallorca ist eine wunderschöne Insel“, sagte Tyrell am Sonntag im MAZ‑Gespräch. Er sei offen für alles. „Ich könnte mir das auf jeden Fall vorstellen.“ Er geht auch davon aus, Isi Glück wiederzusehen. Klar sei für ihn ebenfalls, dass er künftig vor allem auf Deutsch singen wolle.
Aber erst mal führt ihn die Reise im Kleinbus mit acht Personen von der RTL-Show in Köln in die Oranienburger Heimat.
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