MO 13.04.2026 | 20.15 Uhr | Sat.1
Nein, nein, wir erleben hier kein Naturwunder. Der Schäferhund Rex ist nicht schon 32 Jahre oder gar noch älter. Vielmehr ist es so, dass die Polizei in Wien ihre Schäferhunde mit großer Hingabe immer wieder Rex nennen.
1994 war „Kommissar Rex“ für Sat.1 und den ORF in Österreich ein Mega-Erfolg. Es folgten diverse weitere Staffeln mit fünf Rexen und sechs Kommissar-Herrchen. Zuletzt ermittelte der Hund bei der Rai in Italien.
Nun ist Rex zurück in Wien, also genauer gesagt: Rex 6 arbeitet mit Herrchen 7. Das ist diesmal Max Steiner, gespielt von Maximilian Brückner.
Ihr erster Fall lief am Montagabend bei Sat.1 in Deutschland und auf ORF1 in Österreich. Zumindest in Österreich mit einem riesigen Erfolg, in Deutschland lief es eher mau.
Tatsächlich bekommen die Zuschauer das, was sie in den 90ern auch schon bekommen haben. Rex kann viel, erschnüffelt alles, guckt auch mal ein bisschen süß, fiept ein wenig, wenn er sich zu Wort melden will und ist natürlich eng verbunden mit seinem Herrchen.
Da ist betulich und manchmal auch ein bisschen peinlich, weil die Vermenschlichung stellenweise ein wenig Fremdscham auslöst.
Der Erste Fall, „Wien sehen und sterben“ ist auch nur moderat spannend, damit man sich auch ja nicht aufregen muss. Zumal die Krimiflut im deutschen Fernsehen sowieso extrem ermüdend ist.
Es wäre erstaunlich, wenn man 2026 mit „Kommissar Rex“ noch junge Leute begeistern könnte.
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