Immer ab 11 Uhr bietet der Fleischer in der Hennigsdorfer Havelpassage warme Mahlzeiten an – Das können Rouladen sein oder auch mal eine Bolognese
MAZ Oberhavel, 11.4.2026
Hennigsdorf.
Beim Fleischer in der Hennigsdorfer Havelpassage gibt es nicht nur Fleisch- und Wurstwaren. Der „Altmärker“ bietet montags bis freitags auch einen Mittagstisch an. Angeboten wird das Mittagessen immer von 11 bis 14 Uhr. „Aber wer danach noch Hunger hat, bekommt auch noch was von uns“, sagt Filialleiterin Ilona Geschke mit einem Lächeln. „Bisher haben wir hier jeden sattbekommen.“
Angeboten wird deutsche Hausmannskost. In der Woche vor Ostern war das am Montag beispielsweise ein Geflügelfrikassee mit Basmatireis. Alternativ standen Königsberger Klopse mit Kartoffeln auf der Tafel. Schweineschnitzel mit Mischgemüse und Kartoffelgratin oder eine Lasagne „al Forno“ gab es am Mittwoch.
Am Donnerstag, 2. April, gab es ein gemischtes Gulasch mit Nudeln und Krautsalat auf dem Plan. Immer ist aber auch ein Eintopf der Woche zu haben. Vergangene Woche war das ein Erbseneintopf, in der Osterwoche ein Grüne-Bohnen-Eintopf. Auch der Mittagstisch für die Woche nach Ostern stand früh fest: Am Dienstag, 7. April, gab es eine Rinderroulade mit Rotkohl und Kartoffeln. Am Mittwoch, 8. April, wurde eine Boulette mit Porreegemüse und Kartoffeln aufgetischt.
Eine Rinder-Bolognese stand am Donnerstag, 9. April, auf dem Programm des Mittagstisches. Bockwurst mit Kartoffelsalat sind am Freitag, 10. April, serviert worden. Die Preise bewegen sich zwischen 6,20 Euro für die Suppen und bei den großen Gerichten um die 10 Euro. Für manche Essen sind 12,50 Euro zu zahlen.
„Wir haben einen Flyer zum Mitnehmen, da steht die Übersicht drauf“, sagt Ilona Geschke. „Als Alternative haben wir immer ein Zweitessen, über das wir hier entscheiden und das wir dann mitbestellen.“ Denn der eigentliche Mittagstisch ist in den „Altmärker“-Filialen, die ihn anbieten, immer gleich. Das Essen wird von der Zentrale in Stendal in Sachsen-Anhalt geliefert und in Hennigsdorf dann erhitzt.
Zusätzlich haben die Filialen aber die Möglichkeit, alternative Speisen anzubieten. „Das bestelle ich dann zwei Tage vorher.“ Sehr oft werde zum Beispiel Gulasch nachgefragt. „Das haben wir deshalb auch fast jede Woche mit drin“, so die Filialleiterin. Auch die Rinderrouladen mit Rotkohl oder das Schnitzel: „Das geht immer.“ Wenn diese Speisen auf der Karte stünden, werde das Angebot gut genutzt. Die Karte variiert auch ein wenig je nach Winter- und Sommerzeit. So gebe es die Blutwurst mit Sauerkraut und Kartoffeln eigentlich immer nur im Winter. „Wobei das immer ein Renner ist“, sagt Ilona Geschke. „Unsere Blutwurst ist sehr beliebt.“
Falls das Angebot auf der Mittagstisch-Karte mal nicht überzeugen sollte: Für diese Gäste gibt es auch einige Standards. Dazu gehören Bouletten, Schnitzel oder Fleischkäse. „Immerhin sind wir ja eine Fleischerei“, sagt die Filialleiterin und lächelt wieder.
Den Mittagstisch gibt es zwischen 11 und 14 Uhr. Insgesamt ist die Fleischerei in der Hennigsdorfer Havelpassage aber montags bis freitags von 8 bis 18 und sonnabends von 8 bis 12 Uhr geöffnet.
Der Betrieb im Laden beginnt in der Regel zwischen 6.30 und 7 Uhr, also lange vor der Ladenöffnung. „Dann packen wir erst mal die Ware im Kühlhaus aus, und wir kochen uns einen Kaffee.“
„Es macht mir Spaß hier“, sagt Ilona Geschke. „Ich mag den Umgang mit den Kunden und es zu koordinieren, was wir anbieten.“ Zwölf Jahre gibt es den „Altmärker“ in der Havelpassage, und so lange ist Ilona Geschke, die in Schwante lebt, auch schon dabei. Seit gut 40 Jahren ist sie im Beruf, wobei sie nicht immer in einer Fleischerei arbeitete. Sie hat auch schon in Fleischereien im Hennigsdorfer „Ziel“ und in den Spandau-Arcaden gearbeitet. Außerdem war sie Hausdame im Hotel in Sommerfeld.
In Hennigsdorf arbeiten sie zu dritt. Seit knapp drei Jahren dabei ist Felix Knopf. „Er hat bei uns gelernt“, erzählt Ilona Geschke. „Ich mag hier den Umgang mit den Leuten“, sagt der Veltener. „Ich bin ein sehr sozialer Mensch.“ Und ganz wichtig: „Ich habe eine Vorliebe für Fleisch“, so Felix Knopf weiter.
Die sich verändernden Essgewohnheiten der Menschen sind auch in der Fleischerei zu spüren. „Man merkt, dass die Leute weniger Fleisch essen“, sagt Ilona Geschke. Es gebe zwar viele Kunden, die immer noch viel Fleisch einkaufen, „aber man merkt, dass die Leute bewusster damit umgehen.“
Eine Übersicht über den Mittagstisch ist im Internet auf www.altmaerker.de/mittagsmenue zu finden.
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