Hoppers

Ein Alptraum für die Natur und für die Menschen, die sie lieben. Gerade noch saßen Mabel Tanaka (Stimme: Magdalena Montasser) und ihre Oma (Monica Bielenstein) auf einem Stein mit Blick auf einen Teich voller Tiere. Nun soll das Natur-Kleinod verschwinden, zugunsten einer Autobahntrasse. Die Tiere scheinen schon geflüchtet zu sein.
Mabel legt sich mit Bürgermeister Jerry Generazzo (Markus Pfeiffer) an, der ist mitten im Wahlkampf und will das Autobahn-Projekt unbedingt durchziehen. Mabel wendet sich an ihre Uniprofessorin Dr. Sam (Martina Treger). Sie hat was ganz Neues entwickelt: Es gibt eine Technik, mit der ein Mensch ins Bewusstsein eines Tieres schlüpfen kann. So wird Mabel zu einem Biber – im Wald will sie nach anderen Tieren suchen, die vielleicht den Teich bevölkern könnten.

„Hoppers“ ist ein Film aus der Disney-Pixar-Schmiede. Er widmet sich einem aktuellen und wichtigen Thema, weil er Kindern und Jugendlichen den Umweltaspekt auf humorvolle Weise nahe bringt. Besonders das erste Drittel ist wirklich witzig geworden, da gibt es extrem lustige Wortgefechte zwischen Mabel und dem Bürgermeister – da paart sich Wortwitz mit flotter Animation.
Als es dann in die Tierwelt geht, nehmen die Gags nach und nach ab, da wird es manchmal ein bisschen betulicher, da fehlt es dann ein wenig an der Subversivität des Anfangs.
Aber auch wenn es in gewisser Hinsicht ein Umweltfilm ist, nimmt er sich nicht allzu ernst. Kein ganz großer Knaller, aber ein netter Familienfilm.

-> Trailer auf Youtube

Hoppers
USA 2025, Regie: Daniel Chong
Disney, 105 Minuten, ab 6
6/10


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