Er wollte kein Trinkgeld – und das hatte einen Grund

Ab und zu bestelle ich über das Internet etwas zu essen, zum Beispiel bei Lieferando. Einer der Läden ist direkt bei mir um die Ecke, es geht also dann immer recht schnell. Den Lieferdienst übernimmt der Laden selbst, da ist Lieferando raus.

Neulich bestellte ich mir ein Schälchen warmen Mais mit Soße, dazu einen Coleslaw Salat und einmal frittierte Kartoffelbällchen.
Tatsächlich war die Lieferung schnell da. Ich hatte ein 50-Cent-Stück in der Hand, und ich wollte es dem Lieferanten in die Hand drücken. Doch er winkte ab, er wollte kein Trinkgeld. Nächstes Mal, meinte er im Weggehen.

Sogleich packte ich aus, und sehr schnell wusste ich auch, warum er kein Trinkgeld wollte.
Ein teil der Lieferung war falsch. Mais und Salat waren da, die Kartoffeln jedoch nicht. Stattdessen war eine Kiste mit einem seltsamen Gemisch an kleinen Hähnchenteilchen und anderem Kram drin.
Entweder waren die Kartoffeln alle, und sie haben dann einfach irgendwas anderes reingelegt, oder es war ein Fehler, der dem Lieferanten aber schon auf dem Weg zu mir aufgefallen war.

Ärgerlich war es so oder so: Denn der Ersatz schmeckte nicht besonders, ich habe die Kartoffeln sehr vermisst.


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