Eberswalder Würstchen bleiben Eberswalder Würstchen, ziehen aber um

Die nächste ostdeutsche Traditionsmarke, die den Bach runtergeht. Die Eberswalder Würstchen kommen bald aus… egal, man weiß es noch nicht so genau. Jedenfalls nicht mehr aus Britz bei Eberswalde.

Die Zur-Mühlen-Gruppe, die zum Tönnies-Konzern gehört, schließt das Wurstwerk in Britz und will aber natürlich nicht die Marke beerdigen, sondern irgendwas anders produzieren. Vielleicht ja immerhin in Ostdeutschland, damit wir blöden Ossis doch noch ein bisschen beruhigt werden.

Wir kennen das beispielsweise vom Rügener Badejunge. Der Camembert badet schon lange nicht mehr auf Rügen. Er wird seit 2019 nicht mehr in Bergen auf Rügen, sondern in Altenburg in Thüringen hergestellt. Wie der Fraß heißt, kann den Leuten doch wurscht sein, die meisten schauen ja eh nicht aufs Etikett, kann da kann man denen ja trotzdem werbeträchtig die Insel Rügen unterjubeln.
Ich kaufe seitdem den Rügener Badejungen nicht mehr. Und bei den Eberswalder Würstchen wird das dann wohl auch so sein.


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Kommentare

Eine Antwort zu „Eberswalder Würstchen bleiben Eberswalder Würstchen, ziehen aber um“

  1. […] in den USA; die sich immer als neue SA präsentieren.Außerdem geht es um den Start von HBO Max, um Eberswalder Würstchen und ein ganz besonderes […]

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