(18) -> 5.4.2013
So viel Schnee lag lange nicht mehr in Oranienburg. Der Garten hat sich in ein Winterwunderland verwandelt. So dick war die Schneeschickt auf den Pflanzen wahrscheinlich seit dem Winter 2010/11 nicht mehr.
Es hat immer etwas Beruhigendes, wenn man sich eine verschneite Gegend ansieht.
Dabei ist der Schneefall selbst immer erst mit Erschwernissen verbunden. Komme ich aus der Tiefgarage? Ist die Auffahrt schon geräumt und gestreut? Sind die Wege frei? Gerade viele Gehwege sind auch Tage nach dem Schneefall noch nicht geräumt, und man muss aufpassen, sich nicht hinzupacken.
Aber offenbar gab es auch Probleme bei der Räumung der Straßen. Als ich zwischen Havelhausen und Borgsdorf unterwegs war, waren auf der Straße lauter Eishöcker. Es wirkte, als ob die Fahrbahn entweder zu spät geräumt oder gar nicht geräumt, sondern nur gesalzen wurde. Dabei konnten aber diverse Eisflächen nicht mehr beseitigt werden. Und so holperte man über diese Höcker in der Hoffnung, dass das Auto dabei nicht ins Schleudern gerät.
Das passt allerdings zu den Berichten, dass in Hohen Neuendorf der Winterdienst nicht gut gearbeitet habe – und Havelhausen gehört zu Hohen Neuendorf. Vermutlich ist man dort auch gescheitert.
Am Freitag wird ein Schneesturm erwartet. Da trifft man auf Facebook und Co. dann Schlaumeier, die sagen, das sei eben Winter, und die Leute seien nichts mehr gewöhnt. Einerseits stimmt das. Andererseits gibt es nun mal im Winter auch Unwetterlagen, die speziell sind und nicht einfach nur Schneefall.
Mal sehen, was am Freitag alles passiert…
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