Wo ist er da nur hingeraten? Jud Duplenticy (Josh O’Connor) ist ein Priester, und er wird in eine Gemeinde geschickt, in der er aushelfen soll.
Dort bekommt er es auch mit Monsignore Jefferson Wicks (Josh Brolin) zu tun. Er ist ein echtes Ekel, in vielerlei Hinsicht. Jud kann ihn nicht leiden, und auch die Mitglieder des Gemeindevorstandes scheinen missgünstig zu sein, besonders die fromme Martha Delacroix (Glenn Close).
Aber eines Tages findet Jud den Monsignore tot auf dem Boden einer kleinen Kammer.
Die Erschütterung ist groß, und die Ermittlungen beginnen. Detektiv Benoit Blanc (Daniel Craig) erscheint in der Gemeinde und startet mit den Befragungen. Auch Jud ist Teil der Ermittlungen – oder hat er vielleicht selbst den Mord begangen?
Auch wenn es sich um einen weiteren Film aus der „Knives out“-Reihe handelt. Hauptdarsteller ist hier eindeutig Josh O’Connor. Er trägt den Film, er st es, der die Zuschauer in die ganze Handlung einführt. Umso ärgerlicher ist es, dass er scheinbar immer noch keine feste deutsche Synchronstimme hat und die in diesem Film irgendwie nicht so richtig zu ihm passt.
Die Geschichte, dieser Krimi, ist an sich relativ herkömmlich. Wir erleben eine Kirchengemeinde, einen neuen Priester, der sich mit den merkwürdigen Menschen befassen muss und mit dem seltsamen „Alt-Priester“, der seine Eigenheiten hat. Und dann der Mord und die Ermittlungen.
Dass es so kurzweilig ist, liegt am wunderbaren Schauspiel-Personal, an den absurden Figuren, und am Ende auch an Daniel Craig, der als Ermittler herrlich distanziert die Gemeinde auseinandernimmt.
Dennoch hätte der Netflix-Film, der ein kurzes Kinofenster hatte, aber insgesamt ein paar Minuten kürzer sein können.
Wake up dead Man: A Knives out Mystery
USA 2025, Regie: Rian Johnson
24 Bilder, 144 Minuten, ab 12
7/10
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