Es fällt ihm schwer: Li Fong (Ben Wang) muss mit seiner Mutter von Peking nach New York ziehen. Seine Mutter hat dort einen neuen Job gefunden.
Die Sprache fällt ihm zwar leicht, er war auf einer amerikanischen Schule. Aber Anschluss findet er nicht. Dafür gerät er immer wieder in schwierige Situationen.
Aber dann benötigt ein Freund doch Hilfe. Li Fong nimmt an einem Karatewettbewerb teil. In Chin galt er als Karate-Wunderkind. Aber für den geplanten Kampf reichen seine Fähigkeiten nicht aus, er braucht Hilfe vom Kung-Fu-Lehrer Mr. Han (Jackie Chan).
In „Karate Kid: Legens“ erzählt Jonathan Entwistle von Freundschaft und Erwachsenwerden. Zumindest besteht eine Zeit lang der Eindruck. Denn wir sehen, wie Li Fong versucht, in New York klarzukommen. In einer Pizzeria findet er erste Freunde, der eigentliche Konflikt braucht ein wenig, um sich zu entwickeln.
Eigentlich ist das ganz nett anzusehen, und fast wundert man sich, dass der Film dann doch in Richtung Kampfkunst geht. Alles in allem ist die Handlung aber erstaunlich simpel. Ankommen, Konflikt, Kampfübungen, Kampf. Und Ende.
Irgendwie nett. Aber auch nicht mehr.
Karate Kid: Legends
USA 2024, Regie: Jonathan Entwistle
Sony, 94 Minuten, ab 12
5/10
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