Burger? Gar nicht so einfach!

Ich gebe es zu: Ich konnte mich nicht so richtig entscheiden, wo ich denn Abendbrot essen sollte. Bevor ich ins Kant-Kino gehen wollte, stand eigentlich noch etwas zu essen auf dem Plan. Im Bereich Kantstraße/Wilmersdorfer Straße gibt es ja so einige Läden.

Asiatisch wollte ich nicht, und dann kamen diverse Läden mit Burgern. Ich wollte mir erst mal einen Überblick verschaffen und lief alles ab. Ein Imbiss mit Köfte, Burger King, eine Art Café und Bäckerei und noch ein Burgerladen.
In Letzteren ging ich rein und war erst mal überwältigt von der Flut von Angeboten. Weil es aber scheinbar nur Pommes im Menü gab, hatte ich dann doch keine Lust drauf.

Ich ging den Weg zurück, am Burger King vorbei, zum ersten Burger-Laden. Ich musste mich auch hier erst mal über das breite Angebot informieren, und dann fragte ich, ob es denn auch Menüs gebe. Der Mann am Tresen bejahte das, ich bestellte einen Cheeseburger im Menü. Blöd: Burger waren aus.
Also verabschiedete ich mich und ging zu dem Laden, wo es Köfte gab. Burger standen dort auch auf der Tafel mit dem Angebot. Ich bestellte ein Menü mit Coleslaw-Salat – und erfuhr, dass der Salat aus sei.
Tja. Nicht mein Tag.

Und so ging ich in den anderen Burger-Laden – wieder am Burger King vorbei – wo ich vorhin schon mal stand. Ich wollte gerade was sagen, da sagte der Mann hinterm Tresen, es gebe nur noch Burger, nichts anderes, und den Burger auch nur noch mit Mitnehmen – man schließe gleich. Es war 19.45 Uhr.

Wenn diese Läden wollen, dass die Menschen am Ende doch bei McDonald’s oder Burger King landen – beide Ketten sind dort vertreten -, dann müssen sie so aufgestellt sein wie an diesem frühen Abend.
Ich hatte das nicht vor, aber am Ende landete ich doch bei Burger King. War okay, aber nicht berauschend.


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