800 Jahre: Kremmen zieht nach

Zum zweiten Mal innerhalb von fünf Wochen war ich auf einer 800-Jahr-Feier. Nach der begeisternden Party in Oranienburg war nun Kremmen an der Reihe.

Fast hätten die Kremmener an diesem Wochenende gar keine Party gehabt. Man war dort der Meinung, weil man ja 1998 – also vor 18 Jahren – schon die Feuer zum 700-jährigen Stadtrecht gefeiert habe, müsse man doch nun dieses Jubiläum nicht auch noch feiern. Ist natürlich Quatsch, und Kremmen hat es am Ende der evangelischen Kirchengemeinde zu verdanken, dass nun doch gefeiert worden ist.
Wenn auch sehr viel kleiner als in Oranienburg.

Okay, ja, Kremmen ist ja auch sehr viel kleiner. Aber Kremmen kann feiern, wie man Jahr für Jahr bei den Erntefesten sehen kann. Aber aus Gründen, die ich nicht kenne, wollte man das Erntefest keineswegs unter das 800-Jahre-Motto stellen, dabei wäre das eine gute Gelegenheit gewesen, und einen Festumzug hätte man auch gehabt.

Aber egal. Nun kam es so. Und es war trotzdem schön. Das Fest konzentrierte sich rund um die Nikolaikirche auf dem Kirchplatz. Auf der Bühne zeigten die Schulen, Kitas, Senioren und viele weitere Kremmener lauter kleine Programme, um die Geschichte Kremmens darzustellen. Mit viel Mühe, viel Fleiß und oft schönen Einfällen.
So geht es also auch!
Ein echter Höhepunkt war aber auch der Abend in der Kirche. Ein Konzert mit Orgel und Dudelsack – das sorgte für Gänsehaut!


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