DO 15.11.2012 | 22.50 Uhr | Das Erste
Schwere Zeiten für Deutschland. Nach Halle Barry und Tom Hanks musste nun auch Sylvester Stallone die deutsche FERNSEHHÖLLE erleben!!
Wir müssen uns entschuldigen, wir müssen uns vor Ehrfurcht erneut in den Dreck schmeißen! Der Ex-US-Schauspielstar Stallone kam am Donnerstag nach Hamburg, um über sein neues Boxmusical zu berichten, und er dachte, wir Deutschen hören ihm andächtig zu, dann zeigt er einen Ausschnitt, winkt einmal und darf dann wieder das Studio verlassen.
Doch Sylvester Stallone war am Donnerstag in der ARD-Talkshow “Beckmann” mit Reinhold Beckmann zu Gast, und da konnte er nicht so schnell fliehen. Erst nach einer guten dreiviertel Stunde.
Aber da erlaubt sich dieser deutsche Moderationsflegel doch ernsthaft, den Mister Stallone zur US-Politik zu befragen! Über Stallones Unterstützung für den gescheiterten Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney. Was für eine BO DEN LO SE FRECH HEIT!!!
Also, echt jetzt: Entschuldigung, Mister Stallone! Da ist ihm – wie schon neulich Mister Hanks – doch glatt ein Zacken aus der Krone gebrochen, es muss ihn angewidert haben, als er über etwas anderes als über sein tolles, phänomenales, wunderbares, einzigartiges Boxmusical reden sollte. Und weil er da eventuell keine so gute Figur machte, da macht man sich dann halt über die Show lustig, in der man neulich noch gesessen hat.
Es sei ein Horror gewesen, so soll es Sylvester Stallone auf einer Pressekonferenz gesagt haben.
So, mal im Ernst: Vielleicht sollte Stallone einfach zu Hause bleiben. Vielleicht sollte er einfach weiterhin nur PR-Interviews im hochwertigen US-amerikanischen Fernsehen geben, wenn es ihm nicht passt, dass es deutsche Journalisten gibt, die auch etwas anderes wissen möchten, als das öde Musical-Tralala.
Ich bin wahrlich kein großer „Beckmann“-Fan, aber dieses Nachtreten des ehemaligen „Rocky“-Stars, der nur auf Promotion für sein Musical aus ist, von dem keiner weiß, ob irgendjemand so was sehen will, das ist einfach nur ekelhaft und peinlich.
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