Andreas Dutter: Hope in our Universe

Sie stoßen am Flughafen aneinander, und sie sind sich sofort unsympathisch. Deshalb schickt Quinn den Typen auch gleich mal in die falsche Richtung, als der nach dem Weg fragt.
Bald muss Quinn aber feststellen, dass er den Typen kennt: Er heißt Takeru und ist ein Astrologie-Kolumnist. Eigentlich heißt er Henry. Bei dem knistert es auch sofort.
Nicht so bei Quinn, der hat genug mit sich zu tun. Weil sein Vater krank ist, muss er seinen Herrenausstatter-Laden weiterführen – und sich mit den Emerald Druids rumschlagen, ein mächtiger Geheimbund, der alle möglichen Leute erpresst, auch Quinn und seinen Vater.
Gemeinsam mit seinen Freunden, und zu diesem Freundeskreis gehört auch Henry, will er sich zur Wehr setzen.

„Hope in our Universe“ beschäftigt sich an sich mit einem ganz spannenden Thema: mit einer Art Mafia, hier ist es eine Gruppe von sehr reichen Menschen, die ihre Macht demonstrieren, die andere Leute und Unternehmen terrorisieren und erpressen.
In diesen Strudel gerät auch Henry, der sich da reinquatschen lässt und auch bald feststellen muss, dass ihm da alles überhaupt nicht gut tut. An diversen Stellen wird er nun erpresst. Und Quinn ebenfalls.
Nebenbei wird noch eine zarte Liebesstory erzählt.
Das liest sich ganz nett, wirkt am Ende aber dann doch ein bisschen oberflächlich, gerade wenn es darum geht, wie sich gleich mehrere Menschen aus den Fängen dieser „Mafia“ zu befreien wollen. So einfach wie sich das Autor Andreas Dutter hier vorstellt, ist es vermutlich eher nicht.

Andreas Dutter: Hope in our Universe
Knaur, 429 Seiten
6/10


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