Resident Evil

Nachdem er in der Klinik ein Paket abgegeben hat, ist für den Kurierfahrer Bryan (Austin Abrams) eigentlich Feierabend. Doch er wird zu einem weiteren Auftrag überredet. Er bekommt ein biomedizinisches Paket überreicht, das er zu einer weiter entfernten Adresse bringen soll.
An einer verlassenen Straße rennt Byran aber eine Frau ins Auto. Sie scheint schwer verletzt – aber irgendwas anderes scheint mit ihr ebenfalls nicht zu stimmen.
Seine Mission gerät mehr und mehr außer Kontrolle. Er muss Hilfe in einem verlassenen Haus suchen – es scheint, als ob der Alptraum immer schlimmere Ausmaße annimmt. Für Bryan geht es ums Überleben.

Wie in einem Videospiel wirkt es, als würde Bryan in diesem Film von Level zu Level springen. Wie in einem Computerspiel begleiten wir Bryan wie er nach und nach an immer neue Orte mit neuen Herausforderungen gelangt, um sich zum Showdown durchzuarbeiten.
Tatsächlich basiert „Resident Evil“ auf ein Computerspiel. Insofern ist die Handlung recht simpel, aber es mehr effektiv mehr und mehr Spannung aufgebaut. 2002 gab es die erste Verfilmung – die aber mit dieser, von 2026, sehr wenig gemein hat.
Der Film von Zach Cregger beginnt relativ harmlos: Der Kurierfahrer braucht in der Klinik eine Unterschrift. Mit dem Unfall wird es dann gruselig, der Film entwickelt sich zum Horrorthriller, und irgendwann kommen die wirklich ekligen Momente.
So spannend „Resident Evil“ auch ist, er geht durchaus an die Ekelgrenze. Dabei sind die Mittel, die er anwendet, relativ simpel und wirklich nicht neu. Aber er triggert alptraumhafte Sequenzen, die Art und Weise wie sich die Antagonisten am Leben halten ist durchaus widerlich.
Und das Ende? Durchaus überraschend.

-> Trailer auf Youtube

Resident Evil
USA 2026, Regie: Zach Cregger
Constantinfilm, 97 Minuten, ab 16
8/10


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