LOL Next

SA 12.09.2026 | Amazon Prime Video

Insgesamt neun Staffeln gab es bereits von „LOL: Last One Laughing“ auf Amazon Prime Video. Zehn Promis werden sechs Stunden in ein Studio gesperrt, und in diesen sechs Stunden dürfen sie nicht lachen.
Da die Show immer noch gute Zuschauerzahlen hat, beginnt Amazon nun, sie noch anderweitig auszuquetschen.

Jetzt gibt es „LOL Next“. Man könnte meinen, dass es um die „nächste Generation“ geht. Aber in Wirklichkeit sind es hier Social-Media-Stars, die gegeneinander antreten. Es moderiert nicht Bully Herbig, sondern Hazel Brugger.
Das ist für Amazon nicht ohne Risiko: Einerseits spricht man damit ein jüngeres Publikum an. Dafür könnten aber die älteren Zuschauer abschalten, weil sie kaum einen der Teilnehmer kennt.

Mit dabei sind Aditotoro, Freshtorge, Helge Mark, Laura Larsson, Marti Fischer, Paul Luca Fischer (Paulemuc), Phil Laude, Selfiesandra, Alina Bock und Maria Ziffy. Und das muss man den Amazon-Leuten lassen – sie haben da fast durchweg richtige große Namen an Land gezogen.
Die Frage ist aber: warum „Next“? Freshtorge beispielsweise ist auch schon ziemlich viele Jahre im Business, ebenso wie Phil Laude. Das sind Leute, die ohne Weiteres auch mal in der Hauptshow auftreten könnten.

„LOL Next“ dauert allerdings nur vier Stunden und nicht sechs, dementsprechend sind es auch nur vier Folgen. Wer lacht, fliegt hier schon beim ersten Mal raus. Letzteres ist ein bisschen schade, weil so der kleinste Fehler zum sofortigen Aus führt.
Allerdings ist man wie immer nicht so richtig konsequent. In einer frühen Szene muss jemand hörbar während des Sprechens lachen, fliegt aber nicht. Später fliegt eine Kandidatin raus, die eine Art Grimasse schnitt, aber gar nicht lachte.

Das Lachlevel war leider nicht so hoch wie in der vorherigen regulären Staffel, Spaß macht das Format aber immer noch, weil es spannend und lustig ist zu sehen, wie anstrengend es sein kann, nicht lachen zu dürfen.

-> Trailer auf Youtube
-> Die Reihe auf Amazon Prime Video


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