DO 27.08.2026 | 20.15 Uhr | ZDF
München, Mitte der 90er. Linda Bierwirth (Jule Hermann) kommt aus Ismaning in die bayerische Hauptstadt. Fernab des elterlichen Bauernhofes will sie Kontakte in der Stadt knüpfen. Erst beginnt sie einen Job in einer Schwulen-Gaststätte, und bald taucht sie in die Techno-Bewegung ein. Sie will DJ werden.
Ihre Eltern Georg (Frederic Linkemann) und Veronika (Marlene Morreis) erfahren unterdessen, dass ihr größter Kartoffel-Abnehmer, das Pfanni-Werk, schließen wird. Dessen Patriarch Theo Meinhardt (Tobias Moretti) steht vor dem Aus.
Unterdessen kommt Marius Meinhardt (Klaus Steinbacher), der Sohn von Lindas Patenonkel, ihres Patenonkels, aus New York zurück. Er hat eine Idee für das Betriebsgelände, die bahnbrechend sein könnte.
Man merkt, dass man alt wird, wenn in Serien historische Stoffe erzählt werden, die man zeitlich bereits miterlebt hat. In „München Beats“, am Mittwoch und Donnerstag im ZDF, geht es nicht nur um den wirtschaftlichen Niedergang eines Großbetriebes und den Menschen, die davon leben. Gleichzeitig wird die Geschichte eines spannenden Jugendprojektes erzählt, das in München tatsächlich einige Zeit für Furore sorgte.
Allerdings ist die Serie nur 4 Folgen lang, also so lang wie en Spielfilm-Zweiteiler, da kratzt einiges nur an der Oberfläche. Und auch wenn die Miniserie kurzweilig ist, auch wegen der Technomusik unterhaltsam ist, so erwartbar ist an vielen Stellen auch. Offenbar musste sie angesichts des Primetime-Sendeplatzes ein wenig massentauglicher gemacht werden.
-> Die Serie beim ZDF (bis 7. August 2027)
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