MI 12.08.2026 | Netflix
Eine nette, vielleicht ganz lustige Cartoon-Serie über Katzen. Denkt man. Aber „Alley Cats“ auf Netflix ist dann doch mehr – und eine echte Überraschung.
Tatsächlich geht es um eine Gruppe von Streunerkatzen. Die hängen gemeinsam ab, hinzu kommt auch ein Hauskater, der auch immer wieder dabei ist. Sie sind irgendwie Freunde, vielleicht auch nur eine Schicksalsgemeinschaft.
Als ein kleines Kätzchen bei ihnen auftaucht, beginnen sie, ihr Zuhause zu suchen.
„Alley Cats“ von Ricky Gervais ist durchaus lustig, aber vor allem ist die 6-teilige britische Serie erstaunlich tiefgründig und geradezu philosophisch. Die Gruppe bespricht, was sie beschäftigt, ihr Blick auf die Menschheit und die Umwelt. In einer Folge muss einer der Kater von seiner sterbenden Mutter Abschied nehmen. Rührig ist es, wenn sich die Gruppe um das Katzenbaby kümmert, die etwas hochnäsig-neunmalkluge Hauskatze erklärt ihr immer wieder irgendwelche Begriffe.
So erleben wir in „Alley Cats“ lustige und traurige Augenblicke, erhellende und vulgäre. Gern mehr davon!
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