Letzte Woche hatte ich mal wieder eine spezielle Aufgabe: Ich war Hasensitter. Eine Woche lang habe ich mich um ein Kaninchen im Stall gekümmert. Das bedeutet, zu schauen, ob es genug zu trinken hat, auch füttern war angesagt.
Ausgerechnet in dieser Woche gab es aber mal wieder ordentliche Hitze. 37 Grad waren angesagt, und ich habe gelesen, dass alles über 30 Grad für Hasen im Stall schon sehr unangenehm ist. Immerhin kommt kaum Luft in den Stall, und es könne schnell passieren, dass die heiße Luft im Stall steht und richtig drückend wird.
Es ist ja nicht mein Tier, aber wenn man Verantwortung übernimmt, dann macht man sich an so einen Tag auch durchaus Sorgen.
An diesem Tag war ich zweimal dort, am Mittag und am Abend.
Viel konnte ich nicht machen. Theoretisch könnte man eine kühle Unterlage in den Stall legen, habe ich gelesen. Wenn das mein Hase und mein Haus wäre, hätte ich das organisieren können.
So blieb mir nur, frisches Wasser nachzufüllen. Und ich kaufte eine Mohrrübe, machte sie zusätzlich etwas feucht, schnitt ein paar Scheiben ab und legte sie in die Futterschale. Außerdem machte ich mal alle Stalltüren auf, damit wenigstens ein bisschen Luft reinkam.
Am Abend dasselbe nochmal.
Schnuffel hat es am Ende gut überstanden, und glücklicherweise blieb es vergangene Woche bei nur einem 37-Grad-Tag.
Schreibe einen Kommentar