SO 14.06.2026 | Netflix
Es ist eine außergewöhnliche Familienserie aus Italien. In Staffel 1 hat der noch recht junge Familienvater Fausto (Eduardo Scarpetta) erfahren, dass er an Krebs sterben wird. Er nutzt die Zeit dafür, seine Familie auf die Zeit ohne ihn vorzubereiten. Insbesondere seine beiden Söhne sind schockiert, und sie können sich nur schwer damit abfinden, dass ihr Vater bald nicht mehr da sein wird.
Nun gibt es die Staffel 2, Fausto ist nicht mehr da, die Familie hat sich langsam damit abgefunden, immerhin hat die Tragödie dafür gesorgt, dass der Zusammenhalt enger geworden ist. Dann aber taucht Faustos Vater auf. Das sorgt für Konflikte, weil Gaetano (Sergio Castellitto) seit langem verschwunden war und auch nicht bei der Beerdigung dabei war. Einer von Faustos Söhnen, Valerio (Massimiliano Caiazzo), droht gar mit dem Auszug.
Andererseits sorgt Gaetano dafür, dass Faustos wieder in die Erinnerungen rückt, und die Familie hat ja noch mehr Sorgen. Eine Schwangerschaft steht an, Valerio hat sich verliebt, aber er kann sich nicht überwunden, ihr das zu sagen.
„Die Geschichte meiner Familie“ auf Netflix erzählt in 12 Folgen in zwei Staffeln über diese italienische Familienbande. Gebrochene Herzen, alte Streitigkeiten, Herausforderungen, Umgang mit Trauer und schwierigen Momenten.
In einer Zeit, in der es in Serien oft um Mordfälle geht, um Intrigen oder irgendwelche Sci-Fi-Schlachten, da ist diese Serie ein echtes Kleinod, eine wirkliche Wohltat.
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