Dass ich noch nie in Hohenschöpping war, stimmt nicht so ganz. Schon mal bin ich von der Straße, die von der A111 nach Velten führt, abgefahren, um mal zu schauen, was dieses Hohenschöppung eigentich ist.
Allerdings bin ich immer nur so weit gefahren, wie man durfte.
Nun aber waren wir zum Geburtstag eingeladen. Die Feier fand im Gasthaus „Zum weißen Schwan“ statt. Das Gebäude stammt wohl von 1892 und ist durchaus interessant. Es gibt einen Gastraum, links geht es in den Saal. Man muss ein bisschen aufpassen, weil das haus erstaunlicherweise zig verschiedene Höhenebenen hat. Der Saal auch noch mal eine Stufe.
Es gibt deutsche Hausmannskost, am Sonntag gab es natürlich Spargel.
Später nutzte ich die Chance, mir Hohenschöpping noch näher anzusehen. Das Gasthaus liegt direkt am Oder-Havel-Kanal. Es gibt einen Schiffsanleger, und ein paar Grundstücke gibt es auch noch. Im Hintergrund ist die Autobahnbrücke zu sehen – aber erstaunlicherweise kaum zu hören. Irgendwie ist das ein schönes Fleckchen Erde, ziemlich abseits von allem gelegen.
Laut Wikipedia wurde der Ort 1701 erstmals erwähnt, als Hohen Schepping. Es gibt Ziegeleien, die Gaststätte und ein 1840 erbautes Forsthaus. Das Forsthaus Hohenschöpping wurde 1840 erbaut. 1928 wurde der Gutsbezirk Hohenschöpping aufgelöst, inzwischen gehört der Ort zu Velten. Lange Zeit hatte Hohenschöpping sogar einen Bahnhof.
Der Ausflug dauerte nur drei Stunden, aber der Abstecher dorthin lohnt sich durchaus mal.
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