Mercy

Die Richterin ist eine künstliche Intelligenz. So könnte unsere zukunft aussehen. Ermittlungsarbeit übernimmt die KI, und mit der müssen wir uns auseinandersetzen.

Eben jene KI wirft dem LAPD-Detective Raymond (Chris Pratt) vor, seine Frau ermordet zu haben. Die KI-Richterin verhört ihn, und eigentlich scheint sie ihr Urteil schon gefällt zu haben.
Raymond hat 90 Minuten Zeit, seine Unschuld zu beweisen. Zeugen werden per Videocall angerufen, sie müssen spontan aussagen. Am Ende entscheidet die „Maschine“, wie das Urteil ist.

„Mercy“ zeichnet ein ziemlich düsteres Bild von der Zukunft. Denn die KI-Richterin erscheint unerbittlich. Was ja richtig erscheint, wenn sie die Gesetze umsetzt, die alles vorgeben.
Für den Zuschauer ist das alles aber nicht ganz so aufregend, weil sich das Geschehen dadurch ziemlich einengt. Die KI-Richterin bewegt sich nicht vom Fleck, und der Angeklagte sitzt auf einem Stuhl, ab und zu wird jemand zugeschaltet, oder man sieht eingespielte Videosequenzen.
Erst zum Ende hin kommt mehr Bewegung in die Sache. So bleibt die Spannung leider auf einem eher niedrigeren Level.

-> Trailer auf Youtube
-> Der Film bei Amazon Prime Video

Mercy
USA 2025, Regie: Timur Bekmambetov
Sony, 101 Minuten, ab 12
5/10


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