Solo Mio

Eine romantische Hochzeit in Rom, und dann auf zur Hochzeitsreise in die Toskana. So war der Plan. Matt (Kevin James) und Heather (Julie Ann Emery) wollen sich trauen. Zumindest dachte Matt das. Aber am Altar wird er stehengelassen. Seine Verlobte taucht nicht auf.
Doch das Flitterwochenprogramm war geplant, und es kann auch nicht mehr rückgängig gemacht werden. Er schließt sich einer Pärchengruppe an. Für Matt irgendwie nicht einfach. Aber in einem Café begegnet er Gia (Nicole Grimaudo). Sie betreibt den Laden, und sie finden sich sympathisch.
Ist das vielleicht mehr? Er fragt sie, ob sie mit in die Toskana kommen will.

Nicht mehr, aber auch nicht weniger: „Solo Mio“ ist ein sommerlicher Feel-Good-Film. Aus einer unangenehmen Situation muss Matt das Beste rausholen, und das scheint dann auch zu gelingen.
Es ist eine Mischung aus Komödie, Tragödie, Romantik und Reisefilm. Denn ohne Frage ist der Film auch Werbung für Rom und die Toskana, für ein Lebensgefühl der Freude und Lockerheit.
Kevin James zeigt ihr nicht nur Klamauk, wobei ihm in Deutschland seine etwas quäkige Synchronstimme ein bisschen im Weg steht.
Ob es nun wirklich Andrea Boccelli gebraucht hätte, der sich selbst spielt und im Film der Bruder von Gia ist, sei mal dahingestellt.
Man bekommt hier keinen wirklichen Tiefgang, das ist aber auch nicht das Ziel. Es ist schlichte, gute Unterhaltung.

-> Trailer auf Youtube

Solo Mio
USA 2025, Regie: Dan Kinnane, Charles Francis Kinnane
Constantinfilm, 97 Minuten, ab 6
7/10


Beitrag veröffentlicht

in

von

Schlagwörter:

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert