Wild Foxes

Camille (Samuel Kircher) ist ein junger, talentierter Boxer. An einem Sportinternat soll er lernen, seinen Sport richtig auszuüben – und er fiebert einem großen Wettbewerb entgegen.
Dann aber kommt es zu einem schweren Unfall. Er wäre gestorben, wenn ihn nicht sein bester Freund Matteo (Faycal Anaflous) gerettet hätte.
Camilles wird schnell gesund – eigentlich. Denn etwas anderes hat sich nach dem Unfall in sein Leben geschlichen. Schmerzen ohne körperlichen Grund. Und Angst.
Aber im Boxen ist Leistung gefragt und keine Verletzlichkeit, und es droht, dass Camille seinen Sport an den Nagel hängen muss.

„Wild Foxes“ ist ein etwas anderer Boxfilm. Denn Camille entspricht so gar nicht den harten Jungs, die man sonst aus solchen Filmen kennt. Dabei hat er einen harten Schlag drauf, er ist immer auf einen K.o. aus.
Aber der schwere Unfall hat auch seine Psyche durcheinander gebracht. Er hat Schmerzen, aber auch Angst, er bekommt Panikattacken.
Der Film beschäftigt sich damit, wie der junge Mann versucht, über das Erlebte hinwegzukommen.
Einmal mehr legt Samuel Kircher eine tolle Leistung hin. Ein junger Mann, der nicht weiß, wohin mit seiner Wut und mit seiner Angst. Tatsächlich gipfelt der Film in einem Boxkampf, und als Zuschauer weiß man gar nicht so genau, was man ihm überhaupt wünschen soll…

-> Trailer auf Youtube

Wild Foxes
Belgien 2025, Regie: Valéry Carnoy
Grandfilm, 94 Minuten, ab 12
7/10


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