DI 19.05.2026 | 20.15 Uhr | Das Erste
Es brauchte tatsächlich nur zwei Jahre, bis die ARD mit der 2. Staffel von „Die Notärztin“ um die Ecke kam. Aber immerhin: Hatte Staffel 1 nur 6 Folgen, waren es in Staffel 2 nun 13 Folgen. Die letzte Folge lief am Dienstagabend im Ersten.
Erneut schauen wir auf die Ereignisse der Feuerwache III in Mannheim, sie gilt als die modernste in der Region, wie an einer Stelle erwähnt wird.
Wir kennen das aus internationalen Feuerwehr- und Retterserien: Auch in der deutschen Version begleiten wir die Mitglieder der Wache sowohl zu ihren Einsätzen, wir sehen, wie das Miteinander ist, es geht aber auch um die privaten Probleme.
Die Einsätze haben es teilweise in sich: Bei einem Massenunfall muss entschieden werden, wo zuerst begonnen wird. Es kommt zu einem Waldbrand. Eine Frau will, dass ihr Kind in die Klinik gefahren wird, obwohl es kaum Symptome hat.
Unterdessen lernt Notärztin Nina Haddad bei einem Einsatz den Ersthelfer Philipp kennen – und es funkt. Allerdings ist sich Nina nicht sicher, ob der Job und die Beziehung zusammenpassen.
Billy wird neue Wachenleiterin, muss sich aber auch um ihre Mutter kümmern, die eine beginnende Demenz hat.
Auch Rettungswagenfahrer Paul hat Sorgen, seine Ex-Frau will das alleinige Sorgenrecht für die Tochter.
Diese Mischung aus Beruf und Privatem ist hier deshalb so wichtig, weil die Serie auch zeigt, welchen Stresssituationen die Helfer ausgesetzt sind. Da sind einerseits die nervenaufreibenden Einsätze, der Sparzwang, der alles noch schwieriger macht. Im Gegenzug das Privatleben, das leidet. Beziehungen, die drohen zu zerbrechen. Billy droht daran kaputtzugehen, weil sie nicht mehr alles unter einen Hut bekommt.
Die Serie ist nicht nur unterhaltsam und spannend, immer wieder geht es auch darum zu zeigen, was diese Menschen leisten und welche Abstriche sie im Privatleben oft dafür machen müssen.
Hoffentlich kommt Staffel 3, und nicht erst in zwei Jahren.
-> Die Serie in der ARD-Mediathek (bis 17. Februar 2027)
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