Schon seit einigen Jahren lebt der US-Amerikaner Phillip Vandarpleog (Brendan Fraser) in Tokio. Aber so richtig dort angekommen ist er nicht. Als Schauspieler ist er dort nicht ausgelastet.
Er muss sich Geld dazuverdienen – als Leihfamilienmitglied. Der Schauspieler geht in eine Familie und füllt da gewissermaßen entstandene Lücken aus. Oft sind das einsame Menschen, wie wie er selbst.
Das sind oft merkwürdige Aufträge und Treffen. Bis er auf Kikuo Hasegawa (Akira Emoto) trifft. Er soll den Schauspieler interviewen, um seine Lebensgeschichte aufzuzeichnen.
Genau wie sich Phillip in Tokio nicht so richtig wohl fühlt, so geht es auch mitunter dem Zuschauer dieses Films. Phillip tappt in Tokio zu seinen Aufträgen, wir begleiten ihn bei wunderlichen Dingen. Aber es ist auch eine schwer zugängliche Welt, und es gelingt auch nicht so richtig, sie uns näher zu bringen.
„Rental Family“ hat eigentlich ein spannendes Thema, ist aber sehr verkopft und künstlerisch. Aus einem mäßigen Interesse wird leider immer weniger…
Rental Family
USA 2025, Regie: Hikari
Disney, 110 Minuten, ab 0
4/10
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