Eat Pray Bark – Therapie auf 4 Pfoten

SA 25.04.2026 | Netflix

Der deutsche Film. Seufz.
Wenn man doch mal wieder Argumente dafür braucht, dass der deutsche Film so mies ist, dann empfiehlt es sich, „Eat Pray Bark“ auf Netflix anzusehen.
Diese Komödie strotzt nur so von Klischees und müden Gags.

Die Hunde sind das Problem, und keinesfalls ihre Herrchen oder Frauchen. Fünf Leute kommen mit ihren Hunden zusammen, denn sie nehmen an einem Kurs bei einem Hundetrainer teil. Und so treffen sie in Tirol auf Nodon (Rúrik Gíslason) – und wundern sich über seine Trainingsmethoden.
Politikerin Ursula (Alexandra Maria Lara) hasst Hunde und hat das aus Versehen auch öffentlich zugegeben. Um es wieder gut zu machen, musste sie einen Hund „adoptieren“. Babs (Anna Herrmann) ist mit Rorsten – so heißt ihr großer Hund – überfordert. Ziggy (Doğa Gürer) und Helmut (Devid Striesow) haben ihre Chihuahua-Hündin Gaga nicht unter Kontrolle – sie will Helmut ständig beißen. Hakan (Kerim Waller) kommt mit der verängstigten Schäferhündin Roxy.
Als Nodon bei einer Wanderung Ursula an den Kopf wirft, dass ja eigentlich nicht die Hunde das Problem sind, sondern die Halter, ist sie nicht gerade amüsiert.

Und da geht es ihr wie dem Zuschauer dieses Filmes. Nach dem Genuss von „Eat Pray Bark – Therapie auf 4 Pfoten“ werden einige Zuschauer eventuell auch eine Therapie brauchen.
Es ist eine ärgerliche und über weite Strecken doofe Anreihung von platten Witzchen, und die sind oft auch noch schlecht gespielt. Man wollte wohl zeigen, wie bekloppt manche Leute mit Hunden umgehen, das aber immer sehr überspitzt dargestellt.
„Eat Pray Bark“ ist erst sehr unangenehm und nach hinten raus auch noch ziemlich langweilig.

-> Trailer auf Youtube
-> Der Film auf Netflix


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