Verloren und gewonnen: das erste Musikduell

Eigentlich war es nicht das erste Musikduell, das ich gespielt habe. Aber es ist das erste Mal, dass wir das öffentlich und mit Publikum durchgezogen haben.
Am Freitagabend fand in der „Kombüse 11“ in Kremmen das Musikduell statt. Untertitel: Über Geschmack kann man abstimmen.

Ich war zuvor ein bisschen nervös, denn es war keineswegs klar, dass das, was ich mir da ausgedacht habe, auch funktioniert. Denn im Kern geht es an diesem Abend darum, gemeinsam Musik zu hören. Es gibt nichts zu sehen, einfach nur die Musik hören.

Na ja, nicht nur.
Ich spiele immer gegen den Gast des Abends. Zur Premiere war das Malte Voigts, den Chef des Spargelhofes in Kremmen, und Chef der Stadtverordnetenversammlung.
Er hat acht Songs dabei (plus drei Ersatzsongs, falls es Überschneidungen gibt), ich habe acht Songs dabei. Wir hören immer je einen Song von beiden, dann stimmt das Publikum ab, wessen Song es besser fand.

Dazu kam aber auch, dass wir zu unseren Songs immer auch erzählten, warum wir sie ausgewählt haben. Insbesondere unser Gast hatte tolle Geschichten aus seinem Leben zu erzählen, die immer zu seinen Songs passten.

Das alles hat sehr gut funktioniert, es hat Spaß gemacht, Geschichten zu erzählen, seinen Storys zu lauschen. Die Leute haben mitgemacht, mitgelacht, zugehört – und ich denke, wir hatten alle Spaß!
Nächstes Mal schauen wir, wie wir die Technik verbessern, und Salzstangen wurden vermisst.

Die Playlist Malte Voigts:
Sabine Devieilhe, Marianne Crebassa: Blumenduett (Lakmé)
Chris Isaak: Wicked Game
Barry White: Let the Music play (Funkstar’s Club Deluxe Mix)
U2: Sunday Bloody Sunday
Roisin Murphy: Overpowered
Metallica: Whiskey in the Jar
Billy Ocean: Red Light Spells Danger
Chaka Khan: Ain’t Nobody

Meine Playlist:
Bosse: Ich warte auf dich
Nena: Irgendwie, irgendwo, irgendwann
Udo Jürgens: Immer wieder geht die Sonne auf
Journey: Don’t Stop Believin‘
Angelika Mann: Küsschenlied
Faithless: Insomnia
Roger Whittaker: Ein bisschen Aroma
Loreen: Euphoria

Anfangs war es ausgeglichen, wir gingen mit einem 2:2 in die Pause. Bei einem Song hatten wir einen 15:15-Abstimmungsgleichstand, deshalb haben wir da beide einen Punkt bekommen. Am Ende gewann Malte Voigts mit 6:3.

Wir machen das wieder. Wir wissen noch nicht wann, aber es gibt eine Fortsetzung.


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