Deutschland sucht den Superstar: Recall

DI 21.04.2026 | 20.15 Uhr | RTL

Die Jury ist unzufrieden. Da haben Dieter Bohlen, Bushido und Isi Glück so tolle Leute gecastet, und dann müssen sie im Recall so viel meckern. Schlechter Gesang, schlechte Performance und überhaupt…

Am Dienstagabend lief bei RTL der Recall der aktuellen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“. Mit 30 Leuten reisten sie von Köln nach Rust, in den Europapark. Für weitere Reisen hat RTL kein Geld mehr.

Im Grunde hätte das RTL-Team aber auch zu Hause in den heimischen Studios bleiben können. Denn der erste Teil des Recalls fand in einem Kinosaal des Europaparks statt. Vollkommen beliebig und billig.
In diesem Kinosaal wurde aus den 30 die Hälfte schon mal ausgesiebt. Und das unter viel Rummoserei der Jury.

Man muss das leider so sagen: RTL hat die Show bis zum Äußersten runtergerockt. Gerade mal fünf Tage hatte die Jury, um die ersten Castings durchzuziehen. Und dafür, dass man damit eigentlich wenig „Castingmaterial“ hatte, scheint es der Jury schwergefallen zu sein, wirklich die Highlights rauszupicken. So richtige Krachertalente fehlten, und die Jury ließ auch Leute weiter, die eigentlich nicht ins Recall gehörten.

In eben jenem Recall ärgerte sich dann die Jury über Kandidaten, die nicht besonders gut performten. Dass das meistens die waren, die eigentlich schon im Casting nicht überzeugten, lassen sie gern hinten runterfallen. Sie ärgern sich also über etwas, was sie selbst verbockt haben.
Andererseits sorgt der massive Sparzwang aber auch dafür, dass das Casting extrem oberflächlich bleibt. Wie überhaupt will man es bei RTL schaffen, in gerade mal sieben (!) Sendungen einen Star aufzubauen. Denn Ausgabe 8 ist bereits die erste von drei Live-Shows. In fünf Wochen lässt sich kein Superstar aufbauen.

Und dann ist da aber noch ein alter Bekannter: Eigentlich stand die Tochter von Menowin Fröhlich erfolglos vor der Jury. Fröhlich schaffte es 2010 (!) bis ins DSDS-Finale – und verlor dort. Danach machte er diverse Drogen-Schlagzeilen.
Spontan (wirklich!) durfte Menowin Fröhlich auch noch vor der Jury singen und schaffte es (wirklich! spontan!!) in den Recall. Dieter Bohlen war begeistert.
Aber mal ehrlich: Das wäre ja der Gipfel der Zuschauerverarschung, wenn Menowin Fröhlich das DSDS-Finale 2026 gewinnen würde. Es wäre auch unfair gegenüber den diesjährigen Talenten, und dann hätte man sich den ganzen Bums echt sparten können.

-> Die Sendung bei RTL+


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