Das Drama – Noch mal auf Anfang

Es war Liebe auf den… na ja, vielleicht auf den zweiten oder dritten Blick. Aber es war ganz klar Liebe. Emma Harwood (Zendaya) und Charlie Thompson (Robert Pattinson) wollen heiraten. Sie planen schon die große Feier, gehen mit einem befreundeten Paar zum Testessen.
Mitten im Gespräch kommen sie auch auf ein pikantes Thema: Was ist das schlimmste, was du jemals getan hast? Was Emma an dieser Stelle erzählt, das erschüttert das Paar, aber auch Charlie. Der Schock und die Verunsicherung sind nun so groß, dass scheinbar die ganze Zukunft auf dem Spiel steht.

In „Das Drama – Noch mal auf Anfang“ geht es um die Frage, welche Rolle eigentlich die Vergangenheit für das heutige Leben spielt. Was hat man damals getan oder fast nicht getan, strahlt aber dennoch bis heute aus?
Daraus entsteht ein einigermaßen interessanter Konflikt.
Einigermaßen deshalb, weil man aber auch sagen muss, dass Kristoffer Borgli, Regie und Drehbuch, aus dem Stoff viel zu wenig gemacht hat. Die Handlung dreht sich später um diese eine Frage, aber es fehlt an wirklicher Eskalation, an einem wirklichen Twist, an einer besonderen Wendung. Stattdessen spielt er mit einer diffusen Spannung, die sich aber nicht so richtig entzündet.
Das st schade, das hätte viel mehr Potenzial gehabt, zumal Zendaya und Robert Pattinson ein tolles Paar abgeben. Pattinson dabei zuzusehen, wie seine Figur versucht, nach außen Fassung zu bewahren, innerlich aber aufgewühlt ist, ist sehenswert.
Interessanterweise erzählt übrigens Charlie im film auch, was seine schlimmste Tat war – auch die hat es in sich, aber seltsamerweise ist die dann überhaupt kein Thema. Etwas irritierend.

-> Trailer auf Youtube

Das Drama – Noch mal auf Anfang
USA 2025, Regie: Kristoffer Borgli
Leonine, 106 Minuten, ab 12
6/10


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