Bridgerton: Ja oder nein

SA 07.03.2026 | Netflix

Als „Bridgerton“ im Januar 2021 erstmals bei Netflix zu sehen war, da war das ein Lichtblick im öden Coronawinter. Die Art von Eskapismus, die man zu diesem Zeitpunkt gebracht hatte.
Inzwischen ist Staffel 4 draußen (eigentlich schon Staffel 5, wenn man die wahnsinnig gute „Queen Charlotte“-Serie mitzählt), und der Lack ist so ziemlich ab.

In Staffel 4 wirkt die Serie schon ziemlich routiniert, vor allem in der Art und Weise, wie Emotionen erzeugt werden sollen.
Manchmal wirkt das dann schon unfreiwillig komisch.

Benedict Bridgerton verliebt sich in die Magd Sophie, und in der Folge „Ja oder nein“ haben sie endlich Sex miteinander.
Während wir minutenlang zusehen dürfen, wie er sie von hinten begattet, setzt die Bridgerton-typische Musik ein – ein moderner Popsong in klassischer Art gespielt. Das wirkt, als ob irgendwer in der Regie schon ziemlich gelangweilt das Emotionsknöpfchen drückt, mit der die Klassik-Pop-Playlist gestartet wird.

Vielleicht sollten Serienschöpfer hin und wieder mal ein wenig am Konzept schrauben, spannendere Storys schreiben oder schlicht merken, wenn eine Serie beginnt, nur noch sich selbst zu zitieren.

-> Die Sendung auf Netflix


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