Rügen 2026 (2): Auto im Graben

(1) -> 23.2.2026

Sassnitz war in den vergangenen Wochen in den Schlagzeilen. Die zugefrorene Ostsee, der vereiste Leuchtturm – das sorgte für spektakuläre Bilder. Für Diskussionen sorgte hingegen die Tatsache, dass auch viele Menschen auf der zugefrorenen Ostsee spazierten. Es gab Leute, die das aufregte, obwohl meines Wissens nach nichts passiert ist und das Eis wohl auch eine ordentliche Dicke hatte.

Das Eis im Hafen war am Sonnabend zwar noch nicht komplett geschmolzen, aber es sah schon sehr dünn aus und hatte auch schon eine Wasserfläche drauf.

Die zwischenzeitlich gesperrte Mole war wieder frei begehbar. Wobei, so richtig frei war sie nicht. Sie war völlig vereist, man konnte kaum drauf laufen. Deshalb verzichtete ich auch darauf, bis zum Leuchtturm zu laufen – wäre eh ziemlich weit gewesen.

In Binz sah das alles noch ganz anders aus. Die Ostsee war noch komplett zugefroren. Binz liegt in einer Bucht, in der Proraer Wiek, und vermutlich sorgte das dafür, dass das Eis noch ziemlich „geschützt“ war.
Der Wind war immer noch kalt, dazu kam leichter Sprühregen. Ich traute mich ein paar wenige Meter auf die Ostsee, aber andere Leute gingen ziemlich weit raus. Einige sogar bis in die Höhe, wo die Seebrücke endet.

Im Gegensatz zum Selliner Strand gab es in Binz allerdings Vögel. Die Möwen hielten sich am Strand auf, vermutlich konnten sie da noch ein bisschen Futter finden, und da sind auch viel mehr Leute unterwegs gewesen, die vielleicht auch etwas Futter dabei hatten.

Ein merkwürdiges Bild gab es an der B196 zwischen Serams und Lancken-Granitz. An der Kreuzung mit der Straße nach Süllitz stand ein Auto halb im Graben. Es wirkte, als ob die Person am Steuer wegen des Schnees den Graben übersehen hat und vom Parkplatz auf die B196 zurück wollte. Es donnerte mit den Vorderrädern in den Graben, und da schien es schon eine Weile zu liegen, denn es gab hinten ein Absperrband der Polizei. Das Bergen ist sicherlich ein bisschen aufwendiger…


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