Ewald Arenz: Die Liebe an miesen Tagen

Elias fällt vor ihr regelrecht auf die Knie. Also, unabsichtlich. Aber als er Clara sieht, ist es ziemlich schnell um ihn geschehen.
Allerdings ist Elias mit Vera zusammen. Aber ihm ist auch klar, dass er nicht wirklich in Vera verliebt ist.
Nach einer Theaterpremiere mit Elias in der Hauptrolle, kommt er mit Clara ins Gespräch. Das Gefühl ist da – und das hat er mit Vera so nie erlebt. Er trennt sich von ihr. Schon bald st er mit Clara zusammen.
Aber das Liebesglück wird auf harte Proben gestellt – weil Clara neue berufliche Herausforderungen bekommt, und weil Elias plötzlich schwer krank wird.

Es wäre reichlich kitschig immer nur über die Liebe zu schreiben, wenn sie quasi auf dem Höhepunkt ist. Wenn man sich kennenlernt und auf einem Gefühlslevel ist, das man nur zu Beginn hat.
Ewald Arenz schreibt jedoch über „Die Liebe an miesen Tagen“. Denn die Herausforderungen stellt die Liebe von Elias und Clara auf die Probe.
Dem Autor gelingt es, die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der beiden aufzuschreiben. Was bewegt ihn? Warum zweifelt sie? Das ist auch sprachlich sehr gelungen.
Während man sich anfangs noch fragt, wo diese Geschichte hinführen soll – das pure Glück wirkt da manchmal noch ein wenig belanglos -, nimmt sie dann doch Fahrt auf, wenn es nämlich ans Eingemachte geht: die miesen Tage.

Ewald Arenz: Die Liebe an miesen Tagen
Dumont, 379 Seiten
7/10


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