Spendabel nur auf der Kurzstrecke

5 Uhr am Morgen auf dem Flughafen BER in Schönefeld. Es wird ja viel über den Airport gemeckert, aber ich habe bislang nur gute Erfahrungen gemacht. Auch diesmal.
Es ist schon einiges los am frühen Morgen, Die Sicherheitskontrolle wird dort sehr ernstgenommen. Die Frau vor mir musste sich erst im Knöchelbereich lange untersuchen lassen, bevor sie ihre Schuhe ganz ausziehen musste.
Auch bei mir haben sie sich die Schuhe ganz genau angesehen, und aus meinem Rucksack fischten sie das Buch raus, das ich gerade lese, um es auch noch mal auf irgendwelche Spuren zu untersuchen.

Es war nicht nur früh in Schönefeld, sondern auch sehr kalt. Bevor wir nach Frankfurt/Main fliegen konnten, musste unser Flieger erst mal enteist werden. Dazu rollten wir vom Terminal ziemlich lange zu einer Außenposition, wo unser Flieger erst mal kräftig gekärchert wurde. Dafür ging eine gute Viertelstunde drauf.

Aber verstehe einer diese Fluggesellschaften. Auf dem Weg nach Las Palmas mussten wir den Zwischenstopp in Frankfurt/Main einlegen. Auf dem Inlandsflug, der gerade mal gute 45 Minuten dauerte, bekamen wir eine kleine Flasche Wasser umsonst und einen Fritt-Kaubonbon. Okay, groß in Unkosten hat sich Condor damit nicht gestürtzt, aber immerhin.
In Frankfurt/Main mussten wir dann gute drei Stunden überbrücken, aber immerhin gibt es dort kostenlose Zeitungen. So hatte ich nach sehr langer Zeit mal wieder einen gedruckten „Stern“ in der Hand. Sonst lese ich den nur noch digital.
Auf dem Flug nach Las Palmas war Schluss mit kostenlos. Kein Wasser, nix – alles musste teuer bezahlt werden. Die Nudeln mit Bolognese sahen auf dem Promofoto sehr lecker aus, aber in echt kam dann hässlicher Mikrowellenfraß bei uns an. Für knappe 8 Euro.
Ich frage mich, wieso man beim Inlandsflug etwas umsonst bekommt, bei der Langstrecke aber nicht – dort würde sich das für die Passagiere viel mehr lohnen. Aber irgendwas werden die sich ja sicher dabei denken…


Beitrag veröffentlicht

in

von

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert