Die aktuelle Christvesperkritik 2025

2024 -> 25.12.2024

Man muss ja schon sagen: Wenn man in der Kirche einen Prediger wie Pfarrer Humburg hat, dann hat man es gut getroffen. Aber wie das immer so ist, man merkt es so richtig, wenn er mal nicht da ist.

Diesmal wurde die Schmachtenhagener Christvesper an Heiligabend von einem anderen Pfarrer geleitet. Leider hat er sich uns weder vorgestellt, noch hat er erklärt, warum er zu uns sprach und nicht der Pfarrer, der das sonst tut. Das ist ein bisschen schäbig, weil man nicht davon ausgehen kann, dass die Heiligabend-Gemeinde den Pfarrer kennt.

Deshalb wissen wir auch nicht, ob der Mann kurzfristig eingesprungen ist oder ob das länger geplant war. Leider findet man ja vorher keine Infos darüber, wer eigentlich die Gottesdienste in der Oranienburger Kirchengemeinde leitet.

Die Predigten von Pfarrer Humburg sind immer sehr lebensnah. Er spricht die Menschen an, geht auf Dinge ein, die sie aktuell beschäftigen könnte.
All das hat der Fremdpfarrer nicht geschafft. Seine Predigt war sehr merkwürdig. Er sprach über das Thema Namensfindung, und wie denn Maria und Josefs Sohn noch hätte heißen können. Uns war vollkommen schleierhaft, was er uns damit sagen wollte, weil es schlicht keinen Bezug zu uns und dem aktuellen Leben hat. Wenn es ihm in seiner Predigt nur darum ging, eine Bibelinterpretation abzuliefern, dann ist das für eine Weihnachtspredigt ein wirklich schwacher Move. Zwar erwähnte er auch aktuelle Großkonflikte, aber er ließ uns damit am Ende doch alleine mit allgemeinem Gerede darüber.

In Oranienburg hat er zwei Stunden später dieselbe Predigt gehalten. Sie war leider nicht gut, weil nicht nah am Menschen. Es war die Art von Kirchengerede, die nur wenig Bezug zu den Leuten hat, vor denen er steht, und das ist wirklich schade.


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