Man vs. Baby

SA 20.12.2025 | Netflix

Rowan Atkinson wird immer irgendwie Mr. Bean sein. Das war die Rolle seines Lebens. Wenn also eine Serie mit ihm in der Hauptrolle angekündigt wird, dann sorgt das für Aufmerksamkeit. Auf Netflix ist die 4-teilige Serie „Man vs. Baby“ zu sehen.
Das Baby stiehlt Atkinson allerdings die Show – allerdings nicht aus den Gründen, warum Kleinkinder den erwachsenen sonst die Show stehlen.

Rowan Atkinson spielt Trevor Bingley, der als Hausmeister an einer Schule arbeitet. Dort verdient er nicht viel, und deshalb nimmt er das Angebot an, Housesitter in einem Penthouse an. Als aber keiner das Jesuskind aus der Schulkrippe abholt, muss sich Trevor über Weihnachten plötzlich um ein Baby kümmern.

Das könnte sogar ganz putzig sein. Stellenweise ist es jedoch eher gruselig.
Es gibt eine Szene in Folge 3, da klettert das Baby eine Trepper hoch, und es sieht aus, wie ein Außenirdischer, auf jeden Fall nicht echt.
Ist es auch nicht. Denn das Baby ist KI-generiert. Eine Künstliche Intelligenz hat mitgeholfen, dem Baby Leben einzuhauchen. Auch andere Bewegungen und Gesichtsausdrücke hat die KI geschaffen, nicht das echte Kind.

KI ist die Zukunft, das müssen wir uns wohl sicher sein. Schon jetzt gibt es Unbehagen darüber, wie denn das Filmbusiness in einigen Jahren oder Jahrzehnten aussieht, ob man denn überhaupt noch Schauspieler braucht, oder ob Avatare ausreichen.
Im Fall von so einem Baby ist das auch noch mal was anderes, denn die Bedingungen für Dreharbeiten mit Babys sind schwierig, weil sinnvollerweise mit vielen Regeln behaftet.
Aber wenn man als Zuschauer noch sehr deutlich erkennt, dass hier eine KI das Baby steuert, dann macht es keinen Spaß zuzuschauen

-> Trailer auf Youtube
-> Die Serie auf Netflix


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