Nach meiner Schilddrüsen-OP 2023 war klar, dass sie auch von einem gutartigen Tumor befallen war. Jetzt, zwei Jahre danach, sollte noch mal nachgeschaut werden, ob auch wirklich nichts zurückgeblieben ist oder irgendwas Tumormäßiges zurückgekommen sein könnte.
Dazu hatte ich mir einen Termin in einer Hennigsdorfer Praxis geben lassen, wo ich auch schon mal eine CT-Untersuchung der Schilddrüse hatte. Ich musste auch nur gute drei Monate auf den Termin warten.
Als ich in der Praxis ankomme, liest sich die Dame am Empfang durch, was auf meiner Überweisung steht. Sie sieht mich skeptisch und fragt mich, ob es nicht besser sei, die Untersuchung da zu machen, wo auch die andere Untersuchung stattgefunden hatte.
Woraufhin ich meinte, dass das ja hier in der Praxis gewesen sei. Und sie so: Damals hätte ich dort ein CT bekommen, aber die Szintigraphie vielleicht woanders. Schließlich müssten da ja auch die entsprechenden Unterlagen vorhanden sein. Woraufhin ich meinte, dass ich mich ziemlich genau erinnern könnte, dass hier meine Schilddrüse untersucht worden sei.
Tatsächlich hatte ich dort das CT, die Szintigraphie aber wohl in der Praxis nebenan – wobei ich nicht weiß, ob die beiden Praxen zusammengehören.
Jedenfalls wollte mich die gute Dame eigentlich wieder loswerden, und ich solle doch nebenan mal nachfragen.
Ganz schön dreist! Und das alles in einem nörgeligen Ton, auch weil ich keine Befunde mit dabei hatte. Ich sagte dann noch zu ihr, dass ich doch jetzt für die Situation nichts könne.
Und mal ehrlich: Es sollte ein Ultraschall gemacht werden, bei dem einfach in der Halsregion nachgeschaut wird, ob an der Stelle der Schilddrüse irgendwas Tumormäßiges nachgewachsen sein könnte. Die Chance darauf war sehr klein, aber aus verschiedenen Gründen wollten wir sicher gehen. Und für diese Untersuchung waren Befunde schlicht gar nicht nötig.
Ich durfte dann doch ins Wartezimmer, nach knapp 30 Minuten war ich dran, und die Untersuchung ging fix. Alles okay!
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