MO 05.05.2025 | 20.15 Uhr | ZDF
Freud und Leid liegen manchmal dicht beieinander.
Alex (Max Hubacher) hat einen Tumor im Kopf. Da ist nichts mehr zu machen. Ausgerechnet als seine Frau Karla (Svenja Jung) schwanger ist. Alex wird Vater, und er wird es wohl nicht mehr miterleben.
Sein bester Freund Eric (Edin Hasanovic) unterdessen schmeißt seinen Job als Musik-Manager hin. Er ist schockiert, als klar ist, dass Alex bald sterben wird. Wie soll er bloß damit umgehen?
Bei der Suche nach einem neuen Job stößt er auf das Bestattungsinstitut von Volker Mutz (Peter Kurth). Er beginnt dort ein Praktikum. Mutz jedoch ist konservativ, mit den neumodischen Trauerfeiern kann er nichts anfangen. eric aber will es anders machen.
Gleichzeitig muss er sich Gedanken machen – denn Alex will, dass Eric ihn unter die Erde bringt, wenn er gestorben ist.
Freud und Leid. Damit muss auch dieser Film umgehen. „Sterben für Beginner“ lief am Montagabend im ZDF. Interessanterweise ist die Version in der ZDF-Mediathek eine Viertelstunde länger als die Fernsehfassung.
Auf sehr schöne Weise gelingt es dem Film, Komödie und Tragödie nebeneinander zu stellen. Denn an sich ist es immer wieder lustig, wenn sich Eric und Alex kabbeln, oder wenn sich Alex mit seiner Freundin streitet oder die Schwiegereltern wieder irgendwie rummäkeln.
Aber es liegt eben diese große Schwermut auf allem – der Tod steht vor der Tür. Deshalb ist auch die Story um den Bestatter sehr schön, der griesgrämig beobachtet, wie Eric versucht, alles ein bisschen anders zu machen.
Dieser Film empfiehlt sich eigentlich sogar für eine Serie. Denn über und mit Eric als Bestatter ließe sich sehr sicher vieles erzählen.
-> Der Film beim ZDF (bis 22. April 2026)
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