Lindenstraße: Gruppenbild

FR 06.03.2015 | 18.00 Uhr | einsfestival

In diesem Jahr feiert die „Lindenstraße“ ihren 30. Geburtstag, und irgendwie war es dort ja schon immer alles ein bisschen anders.
Bei Notfällen beispielsweise: Otto Normalbürger ruft da normalerweise die „112“ an, nicht so die Bewohner der Lindenstraße.

Am Freitagabend lief bei einsfestival die Silvesterfolge von 1992/93, „Gruppenbild“. Die war leider nicht so lustig, weil Franz Schildknecht leblos im Hinterhof lag. Es muss schon länger leblos gewesen sein, denn er ist schon halb eingeschneit, als Hans Beimer ihn findet. Er macht sich Sorgen. Er wählt… Nein, er wählt nicht die „112“. Er rennt stattdessen ein paar Häuser weiter zum Haus von Dr. Dressler, klopft bei ihm und fragt, ob er schnell mal kommen kann.
Dr. Dressler sitzt im Rollstuhl, und es geht nicht gerade schnell, bis er sein Haus verlassen kann.

Viele Minuten müssen vergangen sein, bis Dressler beim Lebelosen ist, um festzustellen, dass Franz Schildknecht gestorben ist.
Okay, ein Notarzt hätte da auch nichts mehr machen können. Unlogisch ist es daber trotzdem, dass lieber mal der Hausarzt gerufen wird und nicht der Krankenwagen.
Aber es passiert nicht das erste Mal, dass Dressler statt der Notarzt gerufen wird. In der Lindenstraße scheint man den Notruf schlicht nicht zu kennen. Vielleicht wäre da mal eine Infokampagne fällig gewesen?


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