Schlagwort: Mein Job

  • Volojahre (17): Das perfekte Volodinner

    (16) -> 29.3.2009 Alle zwei bis drei Wochen treffen sich die Mitglieder unseres Volojahrgangs bei einem von uns zum gemütlichen Abend mit Speis, Trank, Erfahrungsaustausch, Klatsch und Tratsch. Gestern führte uns unser Weg nach Berlin-Schöneberg in eine der schicken Straßen mit den verdammt alten, mondänen Altbauten mit seinen verschnörkelten Fassaden. Eine wahnsinnige Kulisse, ein toller…

  • Volojahre (16): Erlebnispark im Nirgendwo

    (15) -> 27.3.2009 Am Wochenende fand im havelländischen Paaren im Glien die Handwerksmesse des Landkreises statt. So reiste ich also beruflich ins Nirgendwo. Der MAFZ-Erlebnispark Paaren steht nämlich in einem kleinen Dorf, das weit weg von allem ist. Dementsprechend sind die Besucherzeiten. Zumidnest am Sonnabendnachmittag herrschte auf dem Gelände eine ziemliche Leere. Es gibt keine…

  • Volojahre (15): Liebe Politiker, darf ich mal aufs Klo?

    (14) -> 24.3.2009 Das ist nicht überall so, aber wenn die Gemeindevertreter von Brieselang tagen, dann warten vor der Tür des Sitzungssaals tatsächlich viele Leute, um der Veranstaltung beiwohnen zu dürfen. Der erste Teil der Sitzung war jedoch nicht öffentlich. Und wer während dieser Zeit mal ein dringendes Bedürfnis hatte, der musste warten. Denn die…

  • Volojahre (14): Ein Eisberg für Knuts Papa

    (13) -> 5.3.2009 Bisher war der Hype um den Eisbären Knut spurlos an mir vorbei gegangen. Ich war in den vergangenen Jahren nie im Zoo, um den Knuddelbären und seinen Ziehvater Thomas Dörflein zu beobachten. Vor einem halben Jahr starb Dörflein an Herzversagen. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof „In den Kisseln“ in Berlin-Spandau.…

  • Volojahre (13): Zwangspause

    Das beginnt ja gut. Nach zwei Monaten kommt jetzt die erste Krankschreibung. Zwangspause bis zum Ende der nächsten Woche. Es hatte sich in den vergangenen Tagen schon angedeutet, jetzt stellte meine Ärztin mir den Krankenschein aus. In der nächsten Woche stehen noch ein paar Arztbesuche auf dem Programm. Mal sehen, vielleicht lasse ich mich morgen…

  • Volojahre (12): Bombensafari in der Döberitzer Heide

    (11) -> 24.2.2009 Als Oranienburger hat man nicht mehr als ein müdes Lächeln übrig, wenn man hört, dass eine 70-Kilo-Bombe gesprengt werden soll. Wir sind hier ganz andere Sachen gewöhnt. Doch in der Döberitzer Heide ging gestern Mittag noch sehr viel mehr Munition in die Luft: sage und schreibe 910 Panzergranaten zum Beispiel und eine…

  • Öde Postkartengrüße aus Wenkendorf

    Eine Kollegin hat zu ihrem Geburtstag von unserem Büroteam ein Buch mit lauter Ansichten der langweiligsten Postkarten Deutschlands bekommen. Klingt irgendwie seltsam, stellte sich aber sehr schnell als extrem witzig heraus. Ein Betonhochhausklotz als Postkartenmotiv. Oder die komplett leere Autobahn in der Nähe des Hermsdorfer Kreuzes. Oder eine vollkommen öde Straße in einem Neubaugebiet. Ein…

  • Volojahre (11): Pendler sind fixe Leute

    (10) -> 22.2.2009 In meinem morgendlichen Tran bin ich heute doch glatt wieder meine Strecke nach Nauen gefahren. Anstatt nach links, Richtung Borgsdorf, lenkte ich mein Auto zur Umgehungsstraße. Egal, auch über die Autobahn geht es nach Falkensee. Bis Ostern werde ich die Gartenstadt und deren Umgebung abgrasen. Zum Beispiel gestern den Bahnhof von Finkenkrug,…

  • Volojahre (10): Ich werde Moni vermissen

    (9) -> 14.2.2009 Meine drei Wochen in Nauen sind vorbei. Und vermissen werde ich nicht nur die oft extrem gute Stimmung im Büro, sondern auch Moni und ihr Schlemmerstübchen. Moni hat am Rande der Nauener Altstadt einen kleinen imbissladen. Jeden Tag gibt es ein anderes Mittagsgericht. Schnitzel, Nudeln, Paprikaschoten und am Freitag „Tote Oma“. So…

  • Kaltes, klares Wasser … gibt es nicht in Brieselang

    Es gab einmal einen Song, da sang eine Frauenstimme „Kaltes, klares Wasser“. Die Bewohner von Brieselang im Havelland wollen das Lied momentan wahrscheinlich nicht hören. Die haben zwar kaltes, aber leider kein klares Wasser. Aus einer kleinen Pressemeldung wurde das Topthema der vergangenen Tage. Im Brieselanger Wasser schwimmen Asseln und Algenreste, außerdem noch vermehrt Mangan…

  • Volojahre (9): Nauen

    (8) -> 31.1.2009 Schon wieder Wochenende! Die Zeit, jeder einzelne Tag vergeht unglaublich schnell. Kaum hat ein Arbeitstag begonnen, ist er flux auch schon wieder zu Ende. Andererseits sind die zwei Wochen München auch schon wieder total weit weg. Zwei Wochen in Nauen sind schon vorbei. Der Voloalltag ist eingekehrt. In den vergangenen zwei Wochen…

  • Ein bisschen Karaoke oder: Welches Lied haben wir noch mal gesungen?

    Nein, die Zeitung schreibt nicht immer die Wahrheit. Manchmal schleichen sich Fehler ein. Wenn zum Beispiel die Erinnerung nachlässt. Im Bericht über unseren Karaoke-Auftritt in Birkenwerder schreibt Helge, dass wir gemeinsam „Mit 66 Jahren“ gesungen hätten. Das stimmt leider nicht so ganz. Und an dieser Stelle im Blog wurde es schon erwähnt: Wir sangen „1000-mal…

  • Ein bisschen Karaoke oder: Birkenwerder sucht den Superstar

    Ich habe mich in die Sache reinquatschen lassen: Karaokeparty. Mit Kollege Helge traf ich mich in einer Gaststätte in Birkenwerder, die die Party monatlich veranstaltet. Ich hatte mir das schon in den schwärzesten Farben ausgemalt: Hunderte von Leute sitzen in einem großen Saal, und ich stehe auf der Bühne und blamiere mich. Ganz so war…

  • Das Nauener Bürobeben

    Ich scheine Bauarbeiten magisch anzuziehen – oder die Bauarbeiten mich. Nach dem nervigen Falkenseer Bürobeben im Dezember erlebe ich in Nauen nun das nächste. Direkt vor unserem Büro wurde heute, an meinem ersten Arbeitstag, die Straße aufgerissen. Und das mit roher Gewalt. Die Schaufel eines Baggers diente als Rammbock, um erste Risse in den Asphalt…

  • Volojahre (8): Volo übt und der Profi verreißt

    (7) -> 25.1.2009 Der Tag der Abrechnung. Bevor heute unser Zeitungsgrundkurs zu Ende ging, hieß es: Ohren anlegen. Unsere insgesamt 17 Reportagen wurden von zwei Profis regelrecht auseinander genommen. Und die Kritik hatte es in sich. Dabei begann alles ganz gut. Gestern fanden wir uns in gruppen zusammen, um die texte zu besprechen. Dabei gab…