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Täglich frisch geröstet

Mittwoch, den 27. Januar 2021
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DI 26.01.2021 | 23.30 Uhr | RTL

An dieser Stelle war eigentlich ein Verriss geplant. Weil ich einfach nicht glauben konnte, dass RTL ausgerechnet Knossi engagiert hat, um nun regelmäßig “Täglich frisch geröstet” zu moderieren. Nicht, weil ich Knossi doof finde, sondern weil ich dem überdrehten Typen eine Moderation einer solchen Sendung schlicht nicht zugetraut hatte.
Hinzu kommt, dass die 1. Staffel der Show, die nur beim Streamingdienst TV Now zu sehen war, quasi nicht auszuhalten war. Weil: so schlecht.

Aber offenbar hat Produzent Stefan Raab, der auch am Dienstagabend wieder in der Regie saß und Chips gefressen hat (gähn!), bei Knossi ein ganz gutes Gespür gehabt.
Am Dienstagabend ging Knossi live bei RTL auf Sendung. Ein mehrfaches Wagnis: Als Premiere im Fernsehen gleich live auf Sendung zu gehen, ist stark. Und ohne Publikum im Studio witzig zu sein, ist auch nicht gerade einfach. Aber dafür hat er es gut gemeistert.

Zwar war Knossi – wie er eben so ist und wie er sich in seinen Livestreams auf Twitch präsentiert – vermutlich am meisten von sich selbst begeistert und zeugte diese Begeisterung über sich selbst auch permanent. Aber seine Lockerheit kommt gut rüber. Manche Gags wirkten noch aufgesagt, aber zumindest ist Potenzial erkennbar. Ein Einspieler, on dem er sich im RTL-Haus allen vorstellte, war wirklich lustig. Selbst der Talk mit Evelyn Burdecki war extrem locker und ungekünstelt.

Lustigerweise wirkt Jens Knossalla in seinen Gestern und in seiner “zahnreich” zu grinsen wie sein Produzent Stefan Raab – insofern hat er gut von ihm gelernt, oder er ist schlicht ein neuer Raab. Wenn sich seine Late Night noch ein wenig mehr vom alten “TV total”-Stil verabschieden könnte, dann steht der Show nicht viel im Weg. Wenn die Zuschauer am Ball bleiben.

Hits: 66

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Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow

Samstag, den 16. Januar 2021
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FR 15.01.2021 | 22.15 Uhr | RTL

Erwartungen waren eigentlich nicht vorhanden. Klar ist: Wegen des Coronavirus konnte das riesige RTL-Team nicht nach Australien reisen, eine normale Staffel des Dschungelcamps konnte es 2021 nicht geben.
Dennoch wollten sie bei RTL 15 Tage lang irgendwas Dschungeliges bieten.
Und dennoch gab es eben doch auch Erwartungen, denn wenn RTL so etwas schon vor hat, dann werden die sich sicherlich auch was einfallen lassen.

Am Freitagabend startete “Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow”, und der Start war vielversprechend. Auf sehr schön ironische Art nahm sich die Sendung auf die Schippe: Hürth statt Australien. Keine Promis, aber egal.
Angekündigt waren zwölf Promis, die… also, keiner wusste genau, was diese Kandidaten eigentlich machen. Am Ende geht es aber darum, dass die Nummer 1 das Ticket für den Dschungel 2022 bekommt.

Die Kandidaten müssen drei Tage in einem Tinyhouse verbringen – also auf engstem Raum. Und jeweils zu dritt.
Das ist dann schon das größte Manko dieser Sendung: Es ziehen nur drei Kandidaten ein, und von den anderen neun ist erst mal gar keine Rede. Die nächsten drei ziehen erst Montag. Es stehen also immer nur drei der zwölf Leute im Fokus, und da kann sich ja leider nur wenig Spannendes entwickeln. So ist jedenfalls das Fait nach der Show am Freitag. Ein bisschen blabla und eine Irgendwie-Dschungelprüfung.

An Sonja und Daniel liegt es nicht, dass diese Sendung ein bisschen dahinplätschert. Sie sind witzig und machen das Beste draus, in einem Block blicken sie zurück auf eine der 14 vorangegangenen Staffeln und haben auch Gäste aus dem jeweiligen Jahr. Der Nostalgiefaktor funktioniert ganz gut, auch wenn Melanie Müller am Freitagabend wenig zu erzählen hatte, weil sie sich gegen Julian F.M. Stöckel nicht durchsetzen konnte (der ist eh lustiger).
Für den Teil der Show hat RTL eine nette Kulisse aufgebaut. Die Frage ist aber, warum die nicht einfach einen kleinen Dschungel ins Studio gebaut haben? Oder warum nicht einfach vier Minihäuser aufgebaut werden, bei denen man ein bisschen hin- und hertauschen kann. Wenn man Geschichten erzählen will, dann hätte man versuchen müssen, alle zwölf Leute einzubinden. Am Geld kann es nicht liegen, wenn man bedenkt, was der Australien-Ausflug normalerweise kostet.

Man kann nur hoffen, dass es in den nächsten Tagen noch was Spannendes passiert. Aber diese Ersatz-Dschungelshow ist vermutlich dann doch nur was für echte Hardcore-Fans. Und selbst die werden sich überlegen, ob sie nicht lieber auf 2022 warten…

-> Die Sendung bei TV Now

Hits: 135

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Take me out – Boys Boys Boys

Dienstag, den 12. Januar 2021
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SA 09.01.2021 | 22.40 Uhr | RTL

Es gibt Shows, die sind wie ein Unfall. Es ist rundum schrecklich, aber man kann am Ende doch nicht wegschauen, obwohl man sich die ganze Zeit ärgert. Aber die Faszination des Grauens siegt dann doch.
“Take me out” ist so eine Show. Sie läuft seit 2013 bei RTL und wird von Ralf Schmitz moderiert.

Das Konzept, normalerweise: 30 Frauen suchen einen Mann. In jeder Sendung gibt es drei Kandidaten, die die 30 Frauen von sich überzeugen müssen. Die Frauen drücken den Buzzer, wenn sie glauben, der Typ sei nichts für sie. Und wenn der Kandidat Pech hat, geht er ohne Frau nach Hause. Bleibt nur eine Frau übrig, hat er keine Wahl, bleiben mehrere übrig, kann er sich sein Herzblatt aussuchen.
Seltsamerweise scheint es die Variation, dass 30 Männer mit drei Kandidatinnen beglückt werden, nicht. Dafür aber nun eine Boys-only-Version. Am Sonnabendabend hieß es “Take me out – Boys Boys Boys”.

30 willige Boys warteten auf Mr. Right, welche Voraussetzungen auch immer er zu erfüllen hatte. Die 30 Boys waren so divers wie der Regenbogen. Vom Typen mit der halb runterhängenden Jacke (sah bescheuert aus, aber… sah bescheuert aus), über den Typen mit der brusthaarpräsentierenden halboffenen Jacke, dem jungen Mann mit dem goldenen Rucksack auf dem Rücken, lange Schmächtige, kurze Dickere, Bärtige, Glatte – alles war dabei.

Und dann lief das so: Kandidat 1 kam auf die Bühne, es wurde ein bisschen geredet – und dann konnten die buzzern, die keinen Bock auf ihn hatten. Es folgte ein Film, das den Kandidaten und seine Hobbys zeigen, und wieder konnte gebuzzert werden.
Da gab es die, die buzzern, weil er gern kocht. Weil sie mitansehen mussten, wie er eine Paprika schneidet. Er fasse gern Gemüse an, begründete einer, dass er keinen Bock mehr hatte. Ein anderer: “Nicht so ordentlich. Thank you, next.” Oder: “Irgendwas stört mich, die Nase, die Augen. Die Hose ist auch zu eng.” Beim zweiten Kandidaten gab es ein Buzzer-Gewitter, als er sagte, er sei Physiotherapeut – als sei das was ganz Abstoßendes. Einer sagte, die beste Freundin störe ihn. Der zweite Kandidat ging – unverdienterweise – leer aus.

Es war mitunter haarsträubend, mit welchen bekloppten Begründungen, die Männer weggebuzzert worden. Aber andererseits ist das im Tinder-Wegwischen-Zeitalter leider völlig normal geworden.
Gut, dass es Ralf Schmitz gibt, der die mitunter skurrilen Begründungen kommentierte und sich manchmal auch drüber lustig macht. Er ist so ein bisschen der Ausgleich – und macht es einigermaßen erträglich.
“Take me out” ist auf eine erschütternde Art overflächlich. Auf abstoßende und eben auch faszinierende Weise.

-> Die Sendung bei TV Now

Hits: 126

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Deutschland sucht den Superstar: Ohne Du-weißt-schon-wer

Sonntag, den 10. Januar 2021
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SA 09.01.2021 | 20.15 Uhr | RTL

RTL hat am Sonnabend Fernsehgeschichte geschrieben. Denn noch nie ist eine Person aus einer Sendung derart auffällig wegretuchiert worden.

Bis Dienstag dachte man bei RTL, dass die Castings von “Deutschland sucht den Superstar” noch mit dem Wendler stattfinden können – und das nach dem Skandal im Oktober. Augen zu und durch – das schien das Motto zu sein, und für alle – außer für die RTL-Leute bei RTL – war schon vorher klar, dass das nicht so ganz einfach sein würde.
Und letztlich war es Michael Wendler selbst, der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Mit seinem Vergleich auf Telegram vom “KZ Deutschland” mit den strengeren Coronaregeln, stellte er sich selbst ins Abseits. Dass er vom einem “Krisenzentrum” gesprochen haben will, glaubt er vermutlich nicht mal selbst.
Am Mittwoch kündigte RTL dann jedoch an, den Wendler nun komplett aus DSDS rauszuschneiden. Am Sonnabend konnten wir sehen, was das bedeutet.
Und das war verstörend, bedrückend, manchmal unfreiwillig komisch – und natürlich folgerichtig.

Nicht mal der Name von Du-weißt-schon-wer ist am Sonnabend noch genannt worden. Am Anfang der Sendung und nach jeder Werbepause ist ein Statement auf einer Schrifttafel verlesen worden.
Es muss ein Kamikaze-Schnitt gewesen sein. Denn manchmal ist Du-weißt-schon-wer verschwommen zu sehen, manchmal haben sie in der Bearbeitung eine Lichtblendung raufgepackt, manchmal haben sie rüde das Bild weggeschnitten, andere Szenen sind schlicht gekürzt worden. Die Sendung war netto 13 Minuten kürzer als geplant.

Es scheint das Ziel gewesen zu sein, den Du-weißt-schon-wer einerseits zu verbannen, aber durchaus kenntlich zu machen, dass da noch jemand rumsaß. An einigen Stellen – wenn es um knappe Juryentscheidungen ging, hat man über Du-weißt-schon-wer einfach eine Sprechblase mit “Ja” geklebt.
Auf die Spitze trieb es RTL, als ein Castingkandidat auch noch einen Song von Du-weißt-schon-wer zum Besten gab. Die Nennung von Interpret und Song ist überpiept worden, als das Lied dann erklang, wurde das durch die DSDS-Countdownmusik ersetzt, und unten gab es eine erklärende Einblendung – das war dann fast schon quälend – und so schockierend, dass es sehr lustig war. Für den Kandidaten selbst wäre aber jedoch sicherlich besser gewesen, ihn einfach komplett rauszuschneiden, auch wenn es bitter für ihn gewesen wäre (ist es so ja auch schon), er ist eh ausgeschieden.

RTL hätte gute zwei Monate Zeit gehabt, den Schnitt der DSDS-Castings zu bearbeiten. Stattdessen gab es am Sonnabend den Brachial-Schnitt, den öffentlichen Arschtritt an… wie hieß er noch gleich?

-> Die Sendung bei TV Now

Hits: 135

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Deutschland sucht den Superstar: Der Wendler

Mittwoch, den 6. Januar 2021
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DI 05.01.2021 | 20.30 Uhr | RTL

“Deutschland sucht den Superstar” hat in Staffel 18 mal wieder eine neue Jury: Neben Dieter Bohlen sitzen jetzt Maite Kelly, Mike Singer und Michael Wendler.
Alle scheinen sich gut zu verstehen, und sie genießen die Castings auf einem Rheindampfer. Beim Staffelauftakt am Dienstagabend bei RTL herrschte gute Laune.

Aber war da nicht was? Im Oktober hatte Michael Wendler die Teilnahme an “DSDS” hingeschmissen, hatte RTL vorgeworfen, zu gleichgeschalteten Medien zu gehören und die Coronamaßnahmen in Frage gestellt und überhaupt Corona verharmlost. Der Wendler hat seinem Arbeitgeber ordentlich in den Hintern getreten. Immer wieder hetzte er auf Telegram, und für RTL war er klar, dass die Recalls bei “Deutschland sucht den Superstar” ohne ihn weitergehen.

Am Dienstagabend nun lief Folge 1 bei RTL, und es war spannend zu sehen, wie der Sender mit dem Mann umgehen würde, von dem man in den Schmutz gezogen worden ist.
Würde RTL die Sendungen mit einem Hinweis versehen, dass man sich vom Wendler distanziere, aber man ihn ja nicht komplett rausschneiden könne? Würde RTL den Wendler so weit wie möglich rausschneiden, ihn gewissermaßen nur noch “hinnehmen”?
Was RTL gemacht hat: nichts.
RTL hat am Dienstagabend getan, als sei nichts gewesen. Die Öffentlichkeitsabteilung beim Sender beschränkte sich auf kurze Stellungnahmen im Internet, die aber auch eher blumig blieben.
In der Sendung selbst: gar nichts. Alles war wie immer. Wendler durfte Statements abgeben, er durfte ab und zu lustig sein. Allerdings gab es auch mehrere Szenen, in denen sich Kandidatinnen, Jurymitglieder und auch die Redaktion durch Schnitte sich über den Wendler lustig machten.
Aber reicht das? Kann es das sein? Lässt sich RTL tatsächlich solche Entgleisungen gefallen und tut dann so, als sei alles normal?

Schon im Frühjahr hat man zwar klare Kante gezeigt, als man Xavier Naidoo aus der Jury feuerte, auch im Internet gab es Sender-Statements. Aber schon damals hat RTL, hat die Redaktion von “Deutschland sucht den Superstar” schlicht versagt. Damals schleppte man die Ankündigung eines Statements von Dieter Bohlen wegen der Quote durch die ganze Show, und dann kamen windelweiche Sätze von Bohlen. Schon da hatte keiner bei “DSDS” den Arsch in der Hose in der Sendung selbst Haltung zu zeigen.

Warum aber dachte man bei RTL, dass sie mit dieser Nummer durchkommen? Warum dachte man bei RTL, dass es schon irgendwie funktionieren würde, den Wendler wochenlang zur Primetime auf Sendung zu schicken? Warum ist man bei RTL dermaßen blauäugig und seltsam ignorant?
Oder wollten sie es drauf ankommen lassen? Aufmerksamkeit um jeden Preis?

Schon während der Ausstrahlung am Dienstagabend gab es Proteste, mal wieder einen Shitstorm. Auch weil der Wendler nachgelegt hatte. Die neuen Regeln zur Eindämmung des Coronavirus, die Einführung eines Bewegungsradius bei hohen Inzidenzen, vergleich er mit Konzentrationslagern. Das Medienmagazin DWDL hatte darauf hingewiesen.
Im Laufe des Abends äußerten sich auch Promis, auch welche von RTL, es herrschte viel Unverständnis und Fassungslosigkeit, über das Nicht-Handeln von RTL.
Bis Mittwoch. Da gab RTL plötzlich bekannt, nun doch den Wendler aus “DSDS” rausschneiden zu wollen, wegen der KZ-Äußerungen.
Hat es vorher seitens RTL geheißen, dass es nicht möglich sei, den Wendler rauszuschneiden, soll es nun doch gehen. Aber es werde wohl so manchen sichtbaren Logikfehler, so manche sichtbare Lücke geben, so heißt es von RTL am Mittwoch. Nun muss die Show innerhalb von zwei bis drei Tagen komplett neu bearbeitet werden.
Hat man bei RTL tatsächlich nicht mal intern einen Testschnitt gemacht, wie DSDS ohne den Wendler aussehen würde? Dass RTL mal wieder die Schiene “Augen zu und durch” fahren wollte, spricht jedenfalls nicht dafür, dass im Sender Leute arbeiten, die echte Haltung haben. Erst mal abzuwarten, was passiert, ist keine gute Methode. Denn dieser Shitstorm kam nun wirklich mit Ansage. Dass man bei RTL damit nicht gerechnet hat – das kann mir doch echt keiner erzählen…

-> Die ausgestrahlte Sendung ist bei TV Now nicht mehr verfügbar.

Hits: 156

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Train your Baby like a Dog – Die Hund-Kind-Methode

Dienstag, den 5. Januar 2021
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SO 03.01.2021 | 19.05 Uhr | RTL

Ein Kind trainieren wie einen Hund? Das klingt einigermaßen absurd, und deshalb sorgte dieser Sendungstitel, “Train your Baby like a Dog” schon im Vorfeld für einen – was auch sonst? – Shitstorm.
RTL wird das gefallen haben. Denn noch bevor das Ganze am Sonntagabend auf Sendung ging, ist darüber ausführlich gesprochen worden. Mütter regten sich auf. Erziehungsexpertinnen regten sich auf. Und Katia Saalfrank regte sich auf – was dann doch einigermaßen amüsant ist, weil ihre Kindererziehung damals bei RTL ja auch nicht gerade, nun ja, unumstritten war.
Quotenmäßig hat sich der Wirbel es sich am Ende übrigens dennoch nicht ausgezahlt.

Pia ist 2, und sie will nicht ins Bett. Das Mädchen schreit, und ihre Eltern lassen sie schreien, weil sie den Tipp bekommen haben, sie einfach schreien zu lassen. Vorher haben sie schon alles andere ausprobiert.
Wie nun der Kontakt zu RTL entstanden ist, wissen wir nicht. Als es hieß, jetzt komme eine Hundetrainerin zu ihnen, da haben sie wohl gezögert, so haben wir am Sonntag erfahren.

Hundetrainerin Aurea Verebes sagt, das Verhalten des Kindes sei ähnlich dem eines Hundes, das Angst vor der Hundebox habe. Zum Einsatz kommt auch ein Klicker – wie es tatsächlich zur Hundeerziehung genutzt wird. Um das Klicken mit einer positiven Assoziation zu belegen.
Das scheint beim Kind tatsächlich zu funktionieren. Wobei natürlich die Frage ist, wie lange das mit dem Klicker so funktionieren soll – bis zur Kitazeit? Bekommt das Kitapersonal dann auch einen Klicker?

Ansonsten war diese Doku aber viel Wirbel um wenig. Es ging vor allem darum vermeintlich negative Dinge positiv zu besetzen, um sie dem Kind irgendwie schmackhaft zu machen. Also eine Sache der Erziehung, die nicht mal was besonders Neues ist. Dass sich Kinder- und Hundeerziehung da überschneiden sollte nicht überraschen – auch weil ja viele Hundebesitzer ihre Tiere wie Kinder behandeln.

Und was einmal mehr auffällt und angesichts der Diskussionen um die ach so skandalöse Art der Erziehung in den Hintergrund zu treten scheint: Es gibt offenbar immer noch Eltern, die ihre Kleinkinder vor die Kamera zerren. Die zur Schau stellen, wie schlimm das Kind ist und es zulassen, wie das Kind vor einem Millionenpublikum ausrasten und vermeintlich unmöglich sei. Sie lassen zu, dass sich eben jene Kinder vielleicht in ein paar Jahren selbst sehen und sich in Grund und Boden schämen – und vielleicht Mama und Papa fragen werden, wieso sie zugelassen haben, sich so vorführen haben zu lassen.

-> Die Sendung bei TV Now

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Das war 2020!

Donnerstag, den 31. Dezember 2020
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Weißt du noch, damals? Als Shows in großen Hallen mit tausenden Menschen aufgezeichnet worden sind? Als in der “heute show” noch Menschen im Studio saßen und gelacht und geklatscht haben? Das war alles davor. Vor Corona.
Kein anderes Thema hat die Menschheit und somit auch das Mediengeschehen 2020 so beeinflusst wie das Coronavirus.

Okay, davor gab es noch die Umweltsau. Corona war noch weit weg. 2020 begann mit einem Skandal, der noch von 2019 ins neue Jahr rüberschwappte. Der WDR-Kinderchor und die Oma, die alte Umweltsau. Satire und so. Die führte jedoch zu einem heftigen Streit. Einerseits der Shitstorm, angeführt von rechten Kreisen. Andererseits beim WDR selbst. Dass sich Intendant Tom Buhrow für eine Satire entschuldigte, anstatt sich näher damit zu befassen oder sich vor seine Leute zu stellen, kam nicht gut an.
Apropos Shitstorm: Der rollt auch 2020 wieder zigfach durchs Land. Weil das RTL-Dschungelcamp in Australien live auf Sendung ging, obwohl es im Land riesige Waldbrände gab, sorgte bei denen, die sich schnell empören, für Empörung. Dass die Brände so weit weg waren, dass es für die Show nicht relevant war – egal. RTL rief stattdessen in den Sendungen zu Spenden auf. Ach, und wer hat eigentlich gewonnen? Kann das mal jemand googlen?
Empörung herrschte auch über den vom mdr übertragenen Semperopernball. Zuvor vergaben die Ausrichter des Balls den St.-Georg-Orden an Abd el Fatah al-Sisi, dem Präsidenten von Ägypten. Menschenrechtsverletzungen stehen bei ihm auf der Tagesordnung, und wie es zur Preisvergabe kam, ist unklar. Es heißt, man wollte einen Ball-Ableger in Ägypten etablieren. Die Wellen schlugen hoch, als Moderatorin Judith Rakers beschloss, die Moderation abzugeben. Mareile Höppner wollte einspringen, wurde aber vom Shitstorm weggefegt – am Ende moderierte Roland Kaiser allein, nicht ohne heftige Kritik zu üben.

Corona trat spätestens am 28. Januar in das Leben der Deutschen. Der erste Fall im Land. In einem “Tagesthemen extra” auf Youtube ist diese Meldung verbreitet worden. Und dann ging alles ganz schnell.
Die Fallzahlen stiegen, Mitte März gab es Einschränkungen und schließlich den ersten Lockdown. Fernsehshows mussten auf Publikum verzichten. Weil Kinos und Theater schließen mussten, zeigte der rbb diverse Aufführungen wie “Carmen”. Musiker gaben Online-Konzerte, viele Theater zeigten Stücke oder Ausschnitte davon live bei Facebook oder Youtube. Die Fußball-Bundesliga pausierte zwei Monate lang, stattdessen liefen am Sonnabend alte Länderspiele. Der Charité-Virologe Christian Drosten stieg zum Star auf, NDR Info bat ihn regelmäßig zum Coronavirus-Update, und Hunderttausende lauschten den Ausführungen. Mangels bewegter Bilder zeigte tagesschau24 den Podcast mit einem Standbild. Die Tagesschau selbst hatte plötzlich jeden Tag fast 20 Millionen Zuschauer. Alle wollten wissen, was los ist in diesem Land. Angela Merkel spricht zu den Deutschen: “Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.” Die Ansprache sehen auf verschiedenen Sendern gut 25 Millionen Menschen.

Medien im Ausnahmezustand. Und Fernsehsender, die plötzlich spontan umplanen müssen oder in Windeseile neue Formate schaffen. Bei RTL gehen Pocher, Jauch und Gottschalk zur Primetime live per Schaltkonferenz mit der “Quarantäne-WG” auf Sendung. Leider irgendwie ohne Konzept, und nach drei Sendungen ist Schluss. Auf Sat.1 bekommt Luke Mockridge eine einstündige Show, bei VOX sendet Mark Forster aus seinem Studio und holt sich übers Netz Gäste zu sich. Matze Knop witzelt jeden Tag bei Sky Sport News. Alles sehr kurzlebig. Nur Sebastian Puffpaff ist mit seiner täglichen Coronasendung bei 3sat langlebig. Es gibt Comedy-Konferenzen mit langweiligen oder gelangweilten Komikern, die zu Hause in die Kamera starren. “NDR Talk Show” und Co. wandeln sich ebenfalls zu Konferenzschaltungen – und alle zeigen, wie mies das Internet in Deutschland ist.
Kreativ wird Sido. Er meldet sich freitags zwölf Stunden lang live aus einem Berliner Loft – “Zuhause mit Sido” läuft elfmal auf Youtube. Später meldet er sich mit Knossi und weiteren Freunden live auf Twitch aus dem mehrtägigen Angelcamp. Jan Böhmermann und Olli Schulz senden mit ihrem Spotify-Podcast “Fest & flauschig” im Frühjahr fünfmal pro Woche und sorgen für Zerstreuung im Homeoffice. Klaas Heufer-Umlauf sorgt in “Late Night Berlin” für rührende Augenblicke, als er Supermarkt-Angestellten was Gutes tut und im Innenhof eines Altersheims ein Konzert veranstaltet.
Unterdessen gibt es in den Nachrichten jeden Tag die neuen Coronazahlen – und es gibt die, die alles anzweifeln. Lügenpresse. Mainstreammedien. Und andere Kampfbegriffe.
Ein Verlierer sind die Kinos. Diverse Filme verlieren ihren Leinwandauftritt – “Berlin Berlin” läuft nur auf Netflix, “Mulan” für viel Geld nur auf Disney+, auch auf Amazon Prime Video gibt es Filme zu sehen, die 2020 eigentlich hätten im Kino laufen sollen.

Und sonst? Fußball-EM: ausgefallen. Olympia? Ausgefallen. Viele, viele Events sind: ausgefallen. Es ist ein tristes, trauriges, ruhiges Jahr. Als die Bundesliga wieder läuft, ist es immer noch ruhig – in die Stadien darf weiter kein Publikum. Geisterspiele werden zur Normalität.
Auch der Eurovision Song Contest in Rotterdam: ausgefallen. Aus Versicherungsgründen konnte es offenbar auch keinen Ersatz geben. Stattdessen machte jedes Land einirgendein eigenes Finale. Unser deutscher Teilnehmer Ben Dolic – im deutschen Finale in der Hamburger Elbphilharmonie im Ersten war zu erahnen: Wir wären nicht weit gekommen. Bitte nicht wiederwählen.
Der Junior Eurovision Song Contest 2020 in Warschau: zum Glück nicht ausgefallen. Und erstmals nahm Deutschland teil und wurde: Letzter. Glück auf!

Am besten haben es im ersten Lockdown wohl die Bewohner des “Big Brother”-Hauses auf Sat.1 gehabt. Im Februar ziehen sie ein. Als sie später erfahren, was draußen los ist, ist das eine Live-Sondersendung. Experten erklären den Bewohnern, die Pandemie, die draußen herrscht. Die Show geht es – im Gegensatz zu Kanada, wo “Big Brother” abgebrochen werden muss. Am Ende gewinnt übrigens… kann das bitte auch mal jemand googeln? War übrigens ein Flop – leider. Das Publikum will mehr Zoff, mehr Trash – da war “Big Brother” fast erfreulich normal.

Trash, Zoff – da ragen zwei Formate 2020 heraus. In “Promis unter Palmen” auf Sat.1 und im “Sommerhaus der Stars” bei RTL kommt es zu heftigsten Mobbing-Attacken, die beim Zuschauen weh tun und wütend machen – aber eben auch für Quoten sorgen. Der Streamingdienst TV Now und RTL fluten das Land mit Promi-Trash-Formaten – sinnlos, die hier alle aufzuzählen, so schnell, wie sie vergessen werden. In “Kampf der Realitystars” auf RTL zwei regt sich Jürgen Milski über ein Spiel auf, das unter seinem Niveau sei. Lustig. Vor ein paar Jahren hat er bei 9Live noch ganz niveauvoll Zuschauer verarscht. Aber echt.
Und wenn ein Trash-Format plötzlich nicht mehr so richtig trashig ist, ist’s auch falsch: “Schwiegertochter gesucht” kommt 2020 mit ziemlichen Normalos daher – und schon weht auch deshalb wieder ein Shitstörmchen.

Pech hat RTL auch mit “Deutschland sucht den Superstar”. Wobei: Was heißt Pech? RTL rannte mit offenen Augen ins PR-Desaster. Jurymitglied Xavier Naidoo macht mit Corona-Leugner-Videos und wirren Aussagen von sich Reden. Vor den Live-Shows im Frühjahr wird er gefeuert. Dieter Bohlen macht sich lächerlich, weil er stundenlang rumeiert, anstatt um zu erklären, was Sache ist. Für Naidoo kommt Florian Silbereisen in die Jury, und am Ende gewinnt der Schlager: Ramon Roselly kann sich in der Schlagerbranche schnell etablieren. Im Herbst kommt Michael Wendler ins Spiel. Als Jurymitglied soll er für Quote sorgen, aber auch er gleitet in die irre Welt der sogenannten Querdenker ab. Die Medien seien gelenkt, sagt er, auch RTL – und weiteren Stuss. RTL reagiert. Wendler ist raus. Blöd nur: Die Castings sind im Kasten. Im Januar 2021 ist Wendlerzeit bei RTL – bis zum Recall.
Aber warum eigentlich der Wendler? Es war nämlich auch das Jahr von Oliver Pocher. Auch er hatte Corona, und zu Hause begann er, Instagram und Co. zu durchforsten, um den dortigen Irrsinn freizulegen. Seine Videos finden riesigen Anklang, und dabei stößt er auch auf Wendler-Aktionen. Das schaukelt sich hoch bis zu einer gemeinsamen Battle-Show bei RTL. Wendler bekommt Dokusoaps und weitere Angebote. Bis zum Aus.
Und Pocher ist bei RTL omnipräsent. Moderationen, Auftritte und eine eigene Late Night mit Ehefrau Amira.

Wer immer noch fehlt in der Medienlandschaft: Stefan Raab. Vor fünf Jahren stand er das letzte Mal vor der Kamera. Jetzt produziert er nur noch Shows, sitzt in der Regie und frisst Chips. So wird das dem Zuschauer vor jeder seiner Sendungen mitgeteilt, als ob es ein Qualitätsmerkmal sei, dass Raab irgendwie anwesend ist. Doch es herrscht Götterdämmerung. Sein “Free European Song Contest” ist nett, wirkt aber altbacken, wie seine Shows vor zehn Jahren. “Fame Maker”, wo man die Sänger nicht hören kann, ist eine nette Idee, trägt aber nicht ewig. Und die Möchtegern-Late-Night “Täglich frisch geröstet” bei TV Now ist wohl die Enttäuschung des Jahres: nicht täglich, nicht frisch, nicht geröstet, eigentlich nicht mal eine Late Night.

Der Sender Tele 5 steht vor einer ungewissen Zukunft. 2020 erfolgte die Übernahme durch Discovery, die eigentlich durch Dokuformate bekannt sind. Senderchef Kai Blasberg nimmt den Hut.
2020 mussten wir aber noch weitere Abschiede nehmen. Jan Hofer verlässt nach mehr als 35 Jahren die Tagesschau. Die Moderatorin Sabine Sauer geht nach ebenso vielen Jahren in den Ruhestand, ebenso wie ZDF-Wettermann Gunther Tiersch. Hans-Ulrich Jörges verabschiedet sich vom “stern”. Mit Zee.One hat sich ein ganzer Sender verabschiedet – wobei ihn wohl kaum jemand vermissen wird. Und nach fast 35 Jahren endete die “Lindenstraße”. Mit Helga Beimers 80. Geburtstag mussten die Fans sich von der Dauerserie trennen. Das Fernsehballett wird aufgelöst. Die Formel 1 läuft letztmals bei RTL, wandert zu Sky. Eine Ära endete Ende Dezember bei radioeins: Nach 33 Jahren und 1627 Sendungen lief letztmals die Musiksendung “Roots”. Moderator Wolfgang Doebeling geht mit 70 Jahren in Rente.

Sie werden uns fehlen. Die Schauspieler Sean Connery, Michael Gwisdek, Claude Brasseur, Irm Hermann, Kirk Douglas, Renate Krößner, Otto Mellies, Burkhart Driest, Sonja Ziemann, Thilo Prückner, Michel Piccoli und Birol Ünel. Die Komiker Karl Dall, Herbert Feuerstein und Fips Asmussen. Die Comiczeichner Albert Uderzo und Uli Stein. Künstler Christo. Promifriseur Udo Walz. Die Musikschaffenden Gotthilf Fischer, Little Richard, Ennio Morricone, Werner Böhm (Gottlieb Wendehals), Kenny Rogers, Harry Jeske und Trini Lopez. Die Journalisten Gert Müller-Gerbes, Horst Schättle, Mathias Puddig, Hermann Schreiber, Ulrich Kienzle, Geri Nasarski, Sabine Zimmermann, Volker Panzer und Julitta Münch. “Bummi”-Gründerin Ursula Böhnke-Kuckhoff. Fußballer Diego Maradona. Die Politiker Norbert Blüm, Hans-Jochen Vogel, Thomas Oppermann, Wolfgang Clement, Ingrid Stahmer und Barbara Rütting. Die Unterhalter Roy Horn und Mike Shiva. Der Filmemacher Joseph Vilsmeier. Dramatiker Rolf Hochhuth. Der Autor Carlos Ruiz Zafón.

Immer noch da ist die AfD. Da wird von Ermächtigungsgesetzen gefaselt, es werden rechte Youtuber in den Reichstag eingeschleust, und die Querdenker-Bewegung findet man dort auch irgendwie sehr gut. Nicht gut findet die AfD den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Lieber setzt man auf sogenannte alternative Medien oder sorgt gleich selbst für den Content.
Dass die CDU in Sachsen-Anhalt vorsichtshalber nicht über die Erhöhung des Rundfunkbeitrages abstimmen lässt – im Fall dessen, dass die CDU selbst ablehnt, sitzt man in einem Boot mit der AfD und riskiert einen Koalitionsbruch -, und so die geplante Erhöhung vorerst kippt, gefällt der AfD.
Immerhin gibt es bei ARD und ZDF nicht Sendungen bei wie BILD, wo die Moderatoren aus Sponsoringgründen Milchflaschen ins Bild halten und schütteln müssen. “Reif ist Live” war mehr Milchreklame als Fußball-Analyse.

Überhaupt, die BILD. Nach dem Anschlag von Hanau geht “Bild live” auf Sendung, und es werden krude Theorien on Air geschickt. Fakten prüfen? Ach was. Wozu denn?
Nach einem Familiendrama in Solingen veröffentlicht die BILD einen Chat zwischen einem Jungen, dessen Mutter und Brüder tot sind, und dessen Freund. RTL zerrt den Freund vor die Kamera. Die Sensationsgeilheit kennt keine Grenzen. Die Öffentlich-Rechtlichen machen es nicht immer besser: Nach einem Anschlag im hessischen Volkmarsen wird auch in einer hr-Sondersendung rumorakelt.

Und sonst so? Die Ärzte rocken die Tagesthemen. Joko und Klaas müssen sich für Fake-Beiträge entschuldigen – sorgen aber auch für Begeisterung, als sie ihre 15-Minuten-Live-Sendung auf ProSieben für Hinweise auf Frauenrechte und Flüchtlinge nutzen. Die CSU kann ihren Parteitag nur virtuell abhalten. Mal was anderes live auf phoenix: Angelika Niebler hat echt wenige Bücher in ihrem Regal – hätte man sonst gar nicht erfahren. Rezo hat mal wieder zerstört: diesmal die Presse, vor allem die Lügen der Klatschpresse. Der rbb kuschelte im Sommerinterview mit dem Neonazi Andreas Kalbitz (Ex-AfD) an einem lauschigen See. Blöd: Die Recherchen aus dem eigenen Haus haben die Redaktion irgendwie nicht erreicht. Und dann war da noch der Bachelor bei RTL, der am Ende einfach gar keiner Frau eine Rose schenkte. Single zu sein ist doch auch was Schönes.

2021. Bleiben Sie gesund. Werden Sie gesund. Alles wird gut. Hoffentlich.

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