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RTL Topnews

Samstag, den 25. September 2021
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DO 23.09.2021 | 23.15 Uhr | RTL

Auch bei RTL muss gespart werden.
Nicht nur, dass das neue Senderlogo irgendwie, nun ja, billig, aussieht. Nun ist auch “7 Tage 7 Köpfe” zurück. Aus Spargründen allerdings nur in der “7 Tage 5 Köpfe”-Version. Und gute Gags waren leider auch zu teuer, weshalb man sie nur in kleinen Dosen über die Sendung verteilt hat. Früher hatte RTL wenigstens noch Geld, um den damaligen Comedians die Witze auszudrucken, damit sie sie von den Papierchen vorlesen konnten, die vor ihnen lagen. Nicht mal mehr das kann sich RTL leisten. Echt dramatisch! Und weil “7 Tage 5 Köpfe” ja auch irgendwie blöd klingt, heißt die Sause “RTL Topnews”.

Am späten Donnerstagabend lief die erste Folge dieser neuen Comedyreihe. Eine Moderatorin und vier Comedians unterhalten sich machen Witze über Ereignisse der vergangenen Woche. Oder sie schauen sich TV-Ausschnitte an und beömmeln sich darüber.
Till Reiners liefert ein wenig intellektuelle Gags, Ilka Bessin guckt interessiert, Bastian Bielendörfer haut ein paar Witzchen dazwischen, und Özcan Cosar lacht über alles, was man ihm erzählt. Moderiert wird die Show von Sarah Valentina Winkhaus, die die ganze Zeit wie die strenge Frau Lehrerin wirkt.
Es geht um die anstehende Wahl, um Greenwashing und irre Social-Media-Sternchen. Das war nach hinten raus eher nicht ganz so top und aktuell – vielleicht sollte man die Show in “7 Monate 5 Köpfe” umbenennen, dann müsste man sich mit den aktuellen Themen nicht so einen Stress machen…

-> Die Sendung bei TV Now

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Der Deutsche Fernsehpreis 2021

Dienstag, den 21. September 2021
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DO 16.09.2021 | 20.15 Uhr | RTL

Ein Hauch von ZDF-Fernsehgarten wehte am Donnerstagabend durch das RTL-Programm. Nicht nur, dass “Der Deutsche Fernsehpreis 2021” endlich mal wieder in einer richtigen Gala vergeben worden ist. Die Show fand draußen statt, am Kölner Tanzbrunnen. Das Publikum saß unter Pavillons, die nur von oben geschützt waren. Und wie wir ja alle wissen, wird es an September-Abenden schon ziemlich kalt, weshalb auf allen Stühlen Decken breitlagen, die sich die Zuschauer – also die deutsche Fernsehprominenz – über die Beine legen konnte. RTL war also nicht nur auf den Spuren des ZDF-Fernsehgartens, sondern auch von den bekannten Heizdecken-Shows auf Kaffeefahrten.

Es wird ja gerade darüber genörgelt, dass sich beim Fernsehpreis eine Branche ausschließlich selbst beweihräuchert. Dabei ist das absolut in Ordnung. Warum soll man sich mal nicht auch selbst feiern können? Zeigen, was man innerhalb des vergangenen Jahres geleistet hat? Wen man für preiswürdig hält? Deshalb ist es absolut richtig, dass “Der Deutsche Fernsehpreis” nach Jahren des Schattendasein wieder auf die große Bühne geholt worden ist.

Dass übrigens auch der “ZDF-Fernsehgarten” selbst, insbesondere Moderatorin Andrea Kiewel, ausgezeichnet worden ist, passte zur Stimmung am Tanzbrunnen. Seit gut 20 Jahren steht Kiwi an den Sommersonntagen vor der ZDF-Kamera und verbreitet gute Stimmung – schön, dass das mal gewürdigt worden ist.
Ein bisschen merkwürdig ist dagegen die Auszeichnung für das Lebenswerk an Hape Kerkeling. Nicht dass Kerkeling nicht preiswürdig sein könnte. Aber das Lebenswerk? Mit 58? Kommt da nichts mehr? Einerseits wirkt die Auszeichnung willkürlich, andererseits war RTL der Ausrichter der Show – und Kerkeling wird demnächst für die RTL-Gruppe aktiv, wird mehrere Formate bei VOX bekommen. Da hat diese Auszeichnung dann doch ein leichtes PR-Geschmäckle.

-> Die Show bei TV Now

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Das Triell: Baerbock, Laschet, Scholz – Neustart für Deutschland

Donnerstag, den 2. September 2021
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SO 29.08.2021 | 20.10 Uhr | RTL

“Frau Baerbock, warum kann Olaf Scholz nicht Kanzler?”
“Weil er eine Flachzange ist. Weil seine Skandale zum Himmel stinken. Weil ich besser bin.”
Natürlich hat Annalena Baerbock auf diese Frage nicht so geantwortet, sondern ist einer Antwort ausgewichen.
Es war die Einstiegsfrage in das erste TV-Triell, und die Frage ist, was sich Peter Kloeppel und Pina Atalay von dieser Frage erhofft haben.

Aber, Moment mal: Triell? Was soll das denn sein?
In diesem Jahr gibt es drei aussichtsreiche Personen, die es ins Kanzleramt schaffen könnten: Armin Laschet (CDU), Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne), und deshalb gibt es vor der Bundestagswahl diesmal kein TV-Duell, sondern ein Triell.
Und passenderweise gibt es in diesem Jahr tri, äh, drei Trielle: RTL machte am Sonntagabend den Anfang, am 12. September gibt es das zweite bei ARD und ZDF, am 19. September das dritte bei Sat.1.
Was immerhin bedeutet, dass es diesmal nicht vier Fragesteller von vier parallel übertragenen Sendern gibt.

Weil RTL an diesem Sonntagabend so very wichtig war, begann das Triell auch schon um 20.10 Uhr – vielleicht aber auch, damit die Tagesschau-Zuseher die erste, in die Hose gegangene Frage, nicht mitbekommen mussten.
Denn dann kamen tatsächlich werbefreie Inhalte zur Sprache: Es ging um die aktuelle Lage in Afghanistan, um den Klimawandel, die Coronakrise, um Sicherheit und Steuern. Der Schlagabtausch war spannender als erwartet, und interessant wurde es bei den Schlussworten. Annalena Baerbock verließ dazu ihr Pult, um die Leute direkt anzusprechen, während Armin Laschet davon sprach, dass er Gegenwind aushalte und im Wandel für Standhaftigkeit stehe – was jetzt nicht unbedingt zukunftsgewandt erscheint.

Dass RTL bei der Politik noch Moderationsnachholbedarf hat – vielleicht hatte Jan Hofer keine Zeit oder Lust -, war daran zu merken, dass die Nachbetrachtung zum Triell von RTL-Klatschfrau Frauke Ludowig moderiert worden ist. Zu Gast war u.a. Tänzerin Motsi Mabuse, die sich sichtlich unwohl in ihrer Rolle als Politexpertin fühlte. Aber zumindest blieb sich RTL nach dem Triell doch noch ein bisschen treu…

-> Die Sendungen bei TV Now

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RTL sagt Danke

Mittwoch, den 1. September 2021
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SA 28.08.2021 | 20.15 Uhr | RTL

Die Ehrlich Brothers mussten ganz dringend wieder zaubern. Da verzichtet man doch gerne auf relevante Inhalte. Auf das Danke-sagen in der Danke-Sendung. Wenn keine Zeit ist zu danken, dann dankt man eben nicht.

Stundenlang ging am Sonnabend bei RTL die Show “RTL sagt Danke” über die Freiluftbühne. Einen Abend lang sollten Leute Spaß haben, die in der Coronakrise für andere Menschen da waren. Krankenschwestern, Ärztepersonal, Lehrer und viele mehr standen im Publikum, während vorne Sarah Connor sang oder Sascha Grammel mit seiner Puppen-Schildkröte sprach. Oliver Pocher präsentierte eine Corona-Spezial-Ausgabe seiner “Bildschirmkontrolle”.

Und es gab eine überraschende Rückkehr: Cindy aus Marzahn ist wieder da. In der RTL-Sendung stand die Dralle in den engen Hosen und mit dem überschminkten Gesicht wieder auf der Bühne – weil sie sich nicht verabschiedet hat, als sie damals die Kunstfigur aufgab, wie sie erzählte. Dabei wollte sie eigentlich nie wieder als Cindy auf der Bühne stehen. Ob ihr Comeback damit zu tun hat, dass sie als Bühnencomedian Ilka Bessin bisher eher weniger Glück hatte, ist unklar. Dafür kündigte sie schon mal eine RTL-Show mit Cindy an. Irgendwie war das schön, sie wiederzusehen – aber irgendwie war das auch enttäuschend, weil da jemand seine Prinzipien über den Haufen geworfen hat.

Um ein bisschen Substanz in diese Show zu bringen – und es war Zeit zu überbrücken – stand dann Oliver Pocher im Publikum und sprach Leute an. Er erwischte einen Lehrer, von dem er wissen wollte, wie es denn in den vergangenen Monaten lief. Als der Lehrer zur Antwort ansetzen wollte, wurde Pocher jedoch rüde unterbrochen, weil nun ganz schnell die Ehrlich Brothers auftreten mussten. Da war nicht nur Pocher sichtlich sauer – RTL hat in diesem Moment gezeigt, dass diese Leute dort vielleicht doch nicht wichtig genug waren. RTL sagt Danke, aber redet bloß nicht zu viel und guckt euch gefälligst die Zauberboys an.
RTL sagt: Nein danke. Wäre auch ein guter Titel gewesen.

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RTL direkt

Mittwoch, den 18. August 2021
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MO 16.08.2021 | 22.15 Uhr | RTL

RTL möchte seriöser werden. RTL möchte relevanter werden. Deshalb gibt es nun am späten Nachmittag nicht nur eine zweite längere Ausgabe von “RTL aktuell”, sondern seit Montag auch im Spätprogramm “RTL direkt”. Parallel zu den “Tagesthemen” der ARD will man nun eine Alternative bieten.
Und das mit Jan Hofer. Der ist Mitte Dezember eigentlich im Ersten von der Tagesschau in die Rente geschickt worden. Auf Rente hat Hofer aber scheinbar keine Lust, denn erst hat er bei RTL getanzt, und jetzt soll er zum großen Moderatorenstar des Spätprogramms aufsteigen.
Schon vor Ewigkeiten hatte RTL angekündigt, dass in der Premierenausgabe die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock zu Gast sein wird und dass es um die Umweltpolitik gehen würde.

Blöd nur, wenn die aktuelle Nachrichtenlage irgendwie dazwischenfunkt.
Der Montag war geprägt von den Nachrichten aus Afghanistan, von den chaotischen Zuständen am Flughafen in Kabul, von der Machtübernahme der Taliban.
Und dann begann bei RTL das neue Magazin “RTL direkt”, und Jan Hofer hatte Annalena Baerbock vor der Nase. Pflichtschuldig stellte er ihr ein paar lahme Fragen zur Afghanistan-Lage – wie sie denn jetzt als Bundeskanzlerin reagiert hätte. Es folgen ein kurzer Nachrichtenblock zu anderen Themen und dann der große Interviewblock zur Umweltpolitik.

Erstaunlich unflexibel scheint diese “RTL direkt”-Redaktion zu sein. Die Premiere am Montag wirkte eher wie “RTL indirekt” oder wie “RTL direkt wird einmal geplant und nie wieder umgeschmissen”. Die Premiere wollte sich RTL nicht von der brisanten Nachrichtenlage kaputt machen lassen.
Einerseits prahlt man damit, dass das Magazin live aus Berlin gesendet werde und dass man da alle Gastmöglichkeiten habe. Aber wäre es nicht ein Coup gewesen, dass statt Baerbock an dem Abend besser Heiko Maas im Studio gewesen wäre? Denn Umweltpolitik war an diesem Abend, wenn sie auch allgemein wichtig ist, thematisch nicht die Nummer 1.

Dazu kommt: Jan Hofer ist leider kein guter Moderator, und dass man das bei RTL nicht erkannt hat, ist erstaunlich. Denn schon als Tagesschau-Vorleser war er zwar beliebt, aber nicht das Maß aller Dinge. In “RTL direkt” wirkt er, als würde er auch nur uninteressiert Fragen vorlesen. Er wirkt steif und unspontan, seine Gespräche wirken wie das bloße Abfragen der Stichpunkte auf seinen Moderationskarten. Das ist zu wenig.
Wie es geht, haben am selben Abend Das Erste und das ZDF gezeigt. Im “heute journal” befragte Marietta Slomka einen Mann, der Kontakt zu Bediensteten in Afghanistan hatte und sagte, dass kaum eine Chance bestehe, alle da rauszuholen. In den “Tagesthemen” grillte Ingo Zamperoni Armin Laschet. Mit jan Hofer wären solche Interview undenkbar.

Momentan wirkt “RTL direkt” schlicht unwichtig, nicht “on Point”, sondern viel zu beliebig.
Hinzu kommt: RTL zerstört mit diesem Magazin seinen Audience-flow. Ob das Publikum von “Bauer sucht Frau” oder “Schwiegertochter gesucht” am Dienstag so ein sprödes Magazin sehen wollen, ist fraglich. Die nachfolgenden Sendungen werden darunter leiden. “Extra” am Montag litt schon darunter. Und dort ging es zu Beginn noch mal um “Bauern sucht Frau”, das da aber schon 20 Minuten her war.
Und falls es im Januar ein Dschungelcamp gibt, ist es auch spannend zu sehen, ob es “RTL direkt” dann noch gibt oder pausiert oder das Camp erst 22.35 Uhr beginnt.
So oder so muss am Konzept und an der Moderation stark geschraubt werden.

-> Die Sendung bei TV Now

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Snackmasters

Dienstag, den 17. August 2021
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SO 15.08.2021 | 19.05 Uhr | RTL

Der Mythos vom gegrillten Rinderfleisch. Und vom besonderen Grillgeschmack. Es ist ein Wunder, dass Burger King diesen PR-Sprech immer noch aufrecht erhalten kann. Wo es diesen Geschmack doch schon seit vielen Jahren nicht mehr wirklich gibt. Denn Fleischpattys, die ewig in der Warmhalteschublade liegen, verlieren recht schnell ihren Grillgeschmack.
Aber wenn es darum geht, mal wieder auf sich aufmerksam zu machen, dann wird diese Legende immer wieder gern gestrickt. Denn alle können sich daran erinnern, und wenn die bei Burger King Glück haben, dann waren die, die diese Legende weiterverbreiten, schon lange nicht mehr dort essen.

Am Sonntag startete bei RTL die neue Reihe “Snackmaster”. Profiköche müssen bekannte und beliebte Snacks nachmachen. In Folge 1 ging es um den Whopper von Burger King. Und natürlich hatte Burger King in dieser Sendung auch wieder lang und breit die Möglichkeit, zu erzählen, wie toll ihre Burger doch sind.

Ein Koch aus Leipzig und ein Koch aus Wernigerode hatten also die Aufgabe, mit ihren Assistenten einen Whopper mit Pommes zu machen. Die Frage also war, wie macht man denn den Fleischpatty. Bei den Köchen hat Burger King nicht das beste Image, weshalb immer wieder davon die Rede war, dass es nicht zu gut sein dürfe. Und woraus wird eigentlich das Brötchen gemacht? Ilka Bessin darf unterdessen im Werk ansehen, wie der Whopper wirklich hergestellt wird. Sieht natürlich toll aus, die Moderatorin freut sich auch wie Bolle, und man möchte gleich zum nächsten Burger King rasen – um dort gleich mal wieder enttäuscht zu werden.

Was den Köchen nicht gesagt wurde, ist, dass das Brötchen am besten kalt bleibt, wie fast immer beim Original. Das Fleisch muss ebenfalls nur lauwarm sein, sonst wäre es nicht realistisch. Die Eisbergsalat-Blätter haben meistens labberig zu sein, und überhaupt muss der Whopper zusammengeklatscht aussehen – wie meistens in den Filialen.

Aber die Köche haben sich einfach zu viel Mühe gegeben. Zwar war eine der Whopper-Kopien dem Whopper nicht sehr nahe. Weil das Brötchen zu süß war und das Fleisch zu gut. Und zu heiß.
Fazit: Eigentlich kann man den industriell gefertigten Whopper von einem Koch gar nicht nachbauen. Ob das jetzt gut ist oder nicht – das muss dann jeder selber entscheiden.

-> Die Sendung bei TV Now

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Amoklauf München: Eine Stadt in Angst

Samstag, den 31. Juli 2021
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MI 28.07.2021 | TV Now

Es ist der 22. Juli 2016. Im Olympia-Einkaufszentrum in München bricht Panik aus. Der erst 18-jährige Ali David S. schießt bei McDonald’s und nebenan im Shoppingcenter um sich. Neun Menschen werden getötet. Und München wird stundenlang in Angst versetzt.
Bei TV Now gibt es jetzt dazu die vierteilige Dokumentation “Amoklauf München – Eine Stadt in Angst”. Denn sie spannende Frage ist, wieso eigentlich stundenlang eine ganze Stadt in Panik war, obwohl sich der Tatort auf das Areal um das Olympia-Einkaufszentrum beschränkt. Obwohl es nur ein Täter war?

Stattdessen: viele Gerüchte. Viele Falschmeldungen. Angeblich seien mehrere Täter noch unterwegs. Und angeblich seien sie nun auf dem Weg zum Stachus, wo ein großes Fest stattfand. Und im Hofbräuhaus soll es eine Schießerei gegeben haben.

Die TV-Now-Doku nimmt nicht nur auseinander, was in München rund um diesen Amoklauf geschehen ist. Vor allem aber auch, wie die Lage stadtweit so eskalieren konnte. So sehr, dass sich in München an diesem Abend gespenstische Szene abgespielt haben.
Sehr interessant dabei: Auch die Rolle von RTL – TV Now ist der RTL-Streamingdienst – wird dabei beleuchtet. Denn Reporter wie Christoph Lang haben an diesem Abend mehr als nur einmal Gerüchte weiterverbreitet, die sich als falsch herausstellten. Auch Moderator Peter Kloeppel hat das getan – irgendwelche Mutmaßungen weitergegeben, natürlich nicht ohne zu erwähnen, dass das nicht bestätigt sei. Aber wer hört schon auf solche Feinheiten. Bei RTL war auch zu sehen, wie Polizisten die Waffe auf ihnen entgegenkommende Menschen richten- die die Hände hoch halten. Eine falsche Reaktion, und RTL hätte eine Schießerei live übertragen.
Geradezu grotesk ist, dass sich Lang und Kloeppel für ihre Berichterstattung an diesem Tag feiern – wo es doch nichts zu feiern gab. Denn auch RTL ist mitschuld daran, dass in München die Lage war wie sie war. Schon direkt danach habe ich das auch schon hier thematisiert.
Insofern wirft diese Doku – ohne dass das eventuell gewollt war – auch ein sehr schlechtes Licht auf das eigene Nachrichten-Flaggschiff “RTL aktuell”.

-> Die Dokureihe bei TV Now

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